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U-Bahn-Streik lähmt London
Die Londoner Busse waren gestern keine echte Alternative. Foto: dpa
Verkehr

U-Bahn-Streik lähmt London

Millionen Pendler kommen nicht zur Arbeit, Taxifahrer machen Geschäft des Jahres.

10.01.2017
  • HENDRIK BEBBER

London. Ein Streik der U-Bahn hat London gestern lahmgelegt. Millionen Menschen kamen entweder gar nicht zur Arbeit oder nur mit großer Verspätung. Selbst Bürgermeister Sadiq Khan blieb im Verkehrschaos stecken, als er in einer Livesendung der BBC über „das Elend“ klagen wollte, das der Streik über die Bewohner der Hauptstadt brachte.

Khan hatte die massiven Personaleinsparungen geerbt, die sein Vorgänger Boris Johnson (jetzt Außenminister) für das Personal der „Tube“ beschlossen hatte. Die Gewerkschaften hatten von Khan verlangt, dass er vor allem die 800 Stellenstreichungen an den Kartenschaltern rückgängig macht.

Der 24-stündige Streik hat vor allem die zentrale Zone des Londoner U-Bahn-Systems gelähmt. In den Außenbezirken hielten Sonderzüge den Verkehr aufrecht. Das jedoch vergrößerte das Chaos, weil die Berufspendler nicht wussten, an welchen Stationen die Züge halten konnten.

„Clapham Junction“, ein Hauptknotenpunkt von Eisenbahn und U-Bahn, wurde wegen heilloser Überfüllung geräumt und geschlossen. „Es geht hier zu wie im ,Titanic'-Film“ als die Passagiere um die Rettungsboote kämpften“, twitterte ein verzweifelter Berufspendler.

Eine ähnliche Situation herrschte überall an den Haltestellen, wo endlos lange Schlangen auf die hoffnungslos überfüllten Extrabusse warteten. Taxis machten wohl das Geschäft des Jahres. Großen Ärger hat „Uber“ bereitet, weil dessen Fahrer die Tarife verdreifacht hatten.

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10.01.2017, 06:00 Uhr

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