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Maschinenbau

US-Nachfrage belebt Export

24.11.2015
  • DPA

Dank der kräftigen Nachfrage aus den USA haben die deutschen Maschinenbauer in den ersten neun Monaten des Jahres mehr Maschinen und Anlagen exportiert als im Vorjahr. Die Ausfuhren stiegen um 2,6 Prozent auf 116 Mrd. EUR, teilt der Branchenverband VDMA in Frankfurt mit.

Und das, obwohl die Ausfuhren in den zuletzt wichtigsten Absatzmarkt sanken: Die Lieferungen nach China gingen von Januar bis September um 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 12 Mrd. EUR zurück. Damit verliert das Reich der Mitte nach sechs Jahre seine Position als wichtigster Auslandsmarkt der deutschen Maschinenbauer.

Größter Abnehmer der deutschen Schlüsselindustrie sind nun wieder die USA: Der Export in die Vereinigten Staaten stieg in den ersten drei Quartalen 2015 um 14,2 Prozent auf 12,5 Mrd. EUR. „Die Impulse kamen dieses Jahr eindeutig von der andren Seite des großen Teiches“, sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Denn nicht nur der Export in die USA zog an, auch die Ausfuhren in das benachbarte Mexiko schnellten um 46,6 Prozent.

Zudem hat Polen inzwischen Russland den Rang als wichtigster Maschinenbau-Markt im östlichen Europa abgelaufen. Die Exporte nach Russland sind in diesem Jahr bislang erneut kräftig (um 26,7 Prozent) gefallen, während die Lieferungen nach Polen um fast 16 Prozent stiegen.

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24.11.2015, 08:30 Uhr | geändert: 24.11.2015, 06:01 Uhr

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