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US-Präsident Obama sichert Frankreich Unterstützung zu
Totale Solidarität

US-Präsident Obama sichert Frankreich Unterstützung zu

Anderthalb Stunden haben François Hollande und Barack Obama im Weißen Haus beraten. Das Ergebnis: Die beiden Länder wollen ihr militärisches Engagement in Syrien ausbauen - auch mit Russland.

25.11.2015
  • AFP/DPA

Nach den Anschlägen von Paris haben US-Präsident Barack Obama und der französische Staatschef François Hollande Geschlossenheit im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) demonstriert. "Wir sind hier, um zu erklären, dass die Vereinigten Staaten und Frankreich in totaler Solidarität zusammenstehen", sagte Obama gestern nach mehr als anderthalbstündigen Beratungen mit Hollande im Weißen Haus. Gemeinsam würden beide Länder die "Terroristen und jene, die sie geschickt haben" zur Rechenschaft ziehen.

Hollande erklärte, dass Frankreich und die USA eine Ausweitung der Luftangriffe gegen die Dschihadisten in Syrien und im Irak beschlossen hätten. Außerdem sollten all jene unterstützt werden, die den IS am Boden bekämpfen. Frankreich werde jedoch nicht mit Bodentruppen in Syrien eingreifen. Der französische Staatschef forderte eine Schließung der Grenze zwischen Syrien und der Türkei, um die Einreise von Terroristen zu verhindern.

Obama sprach Frankreich erneut das "tiefste Mitgefühl" der USA aus. "Die Amerikaner lieben Frankreich, weil wir uns den gleichen Idealen verschrieben haben", sagte Obama. Der IS dürfe "nicht toleriert" und müsse "zerstört" werden. Die Vereinigten Staaten seien bereit, die Zusammenarbeit mit Frankreich und anderen europäischen Ländern etwa beim Austausch von Geheimdienstinformationen auszubauen.

Das gelte auch für eine verstärkte militärische Zusammenarbeit mit Moskau. "Russland ist willkommen, Teil unserer breiten Koalition zu sein", sagte Obama. Dem pflichtete Hollande bei: "Wir wollen alle Länder versammeln, die gewillt sind, eine politische Lösung zu finden und umzusetzen." Wie diese Lösung aussehen könnte, wird Hollande wohl Donnerstag bei seinem Treffen mit Putin erörtern.

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25.11.2015, 08:30 Uhr | geändert: 25.11.2015, 06:01 Uhr

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