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Über 1000 Teilnehmer bei Mission Mudder sorgen für ein riesiges Spektakel
Vor dem Start noch eine kleine Stärkung und die neuesten Nachrichten gecheckt.
Fun-Mekka im wilden Süden

Über 1000 Teilnehmer bei Mission Mudder sorgen für ein riesiges Spektakel

Bei der zweiten Auflage des Mussion Mudder-Schlamm- und Spaß-Spektakels avancierte Horb am Samstag zu einer Art Fun-Mekka im wilden Süden. Genau 1081 Läufer und damit über 100 mehr als noch vor Jahresfrist machten sich auf die eine oder zwei Runden über gut neun oder gut 18 Kilometer entlang des Neckars in Richtung Ihlingen und wieder zurück. Fazit: Der „Mission Mudder“, an dem auch OB Peter Rosenberger wieder dabei war, scheint zu Horb zu „passen“.

20.07.2015
  • Willy Bernhardt

Horb. Emsige Betriebsamkeit herrschte draußen auf dem Festplatz, wo Start und Ziel dieses Event-Spektakels platziert waren. Es hatte bisweilen und vor allem am Ende bei der „After-Run-Party“ sogar etwas Volksfestcharakter, was sich da östlich der Dualen Hochschule zutrug. Von Radio-Moderator „Stocki“ vom Privatsender BigFM professionell unterhalten und informiert, ertönte pünktlich der Startschuss. Mit der Tübinger Cross-Spezialistin Carolin Zendler, die quasi den „Hasen“ spielte, wurde drei Minuten vor der Meute eine Ausnahmeathletin in den „Mission Mudder“ geschickt. Sie galt es binnen der beiden Runden die zur Auswahl standen, einzuholen.

Dass durch einen menschlichen Fehler der erste Teil des Feldes den Weg verfehlte und so nicht durch das von der Horber Feuerwehr ausgehobene Schlammloch musste, dürfte ein einmaliger Fehler gewesen sein. Insgesamt galt es für das Feld, das zu 55 Prozent aus Männern und zu 45 Prozent aus Frauen bestand, in den folgenden Stunden 38 Hindernisse zu bewältigen. Dabei lagen die Organisatoren von der Heilbronner Eventagentur „Hamann & Friends“ mit ihrer Entscheidung, auch das Hindernis mit der Nummer 24, das da hieß „Horber Stäpfele“, mit in die Laufstrecke nach Ihlingen und zurück aufzunehmen, goldrichtig.

Nicht nur, dass der Anstieg vom Hohen Giebel das Letzte von dem Läufertross abverlangte, auch der Marktplatz wurde bewusst mit einbezogen, was laut Aussagen eines großen Teils der Teilnehmer aus dem gesamten süddeutschen Raum als gute und richtige Entscheidung aufgenommen wurde. Und Bäckermeister Helmut Kipp und seine Frau Annemarie waren in den Augen der Läufer mit ihren kostenlosen Stärkungsangeboten so etwas wie die Könige einer Oase.

Erfreulicherweise viele Zuschauer fanden sich auf der sonstigen Turnierwiese, die am Samstag kurzerhand in „Sparkassen-Arena“ umbenannt wurde. Dort warteten spektakuläre Hindernisse, von denen es im übrigen zwischen Horb und Ihlingen deren zehn mehr gab als beim Auftakt des Mission Mudder vor einem Jahr. Namen wie „Mud Fields“, „Mud Dive“, „Point of Return“, „Canale Grande“, „Waschsalon, .„Reifeprüfung“ oder „Killing-Wall of Pain“ waren passend zum von den Machern ausgerufenen Fun-harakter, den das Spektakel haben sollte – und hatte.

An vielen Stellen entlang der Laufstrecke fanden sich Zuschauer und Fans ein und feuerten ihre in vielfach fantasievolle Kostüme gehüllten Helden an. Die größte Teilnehmergruppe überhaupt mit 48 Läufern stellte im übrigen das Team der Dualen Hochschule aus Horb. Und mit unter den 1081 Startern war neben OB Peter Rosenberger mit Pascal Wehrstein auch ein aktueller Fahrer der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft. Apropos Rosenberger. Der musste zwar wegen weiterer Termine recht bald aus dem Mission Mudder aussteigen, doch das Schlammbad von der Horber Feuerwehr gönnte sich das Stadtoberhaupt mit der Startnummer 1000 dann doch höchstpersönlich.

Doch neben dem Einsatz der Feuerwehr waren auch Teams und Gruppen etwa vom DRK und den Dettinger Fleggazoddlern ins Organisationsteam mit eingebunden und Stefan Hamann, Chef der veranstaltenden Heilbronner Eventagentur „Hamann & Friends“, verriet auch, warum. „Diese Leute verfügen natürlich über echte Ortskenntnisse und dies ist für uns von großem Nutzen.“ Und die Horber Feuerwehr dachte auch mit. Als sie nämlich nach dem Start zunächst vergeblich auf Läufer an „ihrem“ Schlammloch wartete, stellte Feuerwehrmann Simon Dettling schnell fest, dass sich die erste Läufergruppe, welch die Verfolgung von „Hase“ Carolin Zendler aufgenommen hatte, wohl verlaufen hatte. Über Funk wurde dieses Problem schließlich gelöst.

Direkter Nutznießer dieses Lauf-Spektakels könnte auch Bäckermeister Helmut Kipp am Marktplatz sein. Sollte nur die Hälfte derer, die sich beim dortigen „Boxen-Stopp“ ob des Kipp’schen Angebots aufrichtig bedankten und ihm und seiner Frau Annemarie zusicherten, „dass wir auch außerhalb des Laufes gerne wieder hier her kommen“, dann dürften den Kipps stürmische Zeiten bevorstehen.

Über 1000 Teilnehmer bei Mission Mudder sorgen für ein riesiges Spektakel
Rauf und Runter und bitteschön nicht vordrängeln: Die Hinternisse bei Mission Mudder erforderten nicht nur Stärke, sondern auch Geduld. Bilder: Kuball

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20.07.2015, 12:00 Uhr

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