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Überaus einseitig

12.10.2016
  • Sarah Walz

Sehr geehrte Frau Steuernagel,

als ich Ihre Artikel zum Thema Freiwilligendienst las, fragte ich mich, was Sie damit eigentlich bezweckten. Wollten Sie provozieren? Freiwilligendienste schlecht machen? Ihre eigene Meinung zum Thema klar machen? Wie objektive Artikel mit dem Ziel, die Leser umfassend zu informieren, kamen sie mir jedenfalls nicht vor, eher wie eine überaus einseitige und unsachliche Berichterstattung und Darstellung von Sachverhältnissen.

Als ehemalige Freiwillige kann ich Ihnen versichern, dass wir keine Entwicklungshelfer sind, dafür sind wir gar nicht ausgebildet und Entwicklungshilfe ist nicht das Ziel. Jugendliche werden auch nicht zum Urlaub im Ausland gefördert, stattdessen steht der interkulturelle Austausch und gegenseitiges Lernen durch die Arbeiten im Projekt und das Leben in der Gastkultur im Vordergrund, Arbeitszeiten und Urlaubstage sind dabei vertraglich geregelt. Das hat weder etwas mit eigennütziger Verschwendung von Steuergeldern noch mit „Gutmenschentaten“ als bessere Putzhilfe zu tun.

Außerdem überraschte mich, dass sie ausgerechnet eine beim DAI Zuständige für Studenten- und Schüleraufenthalte als Quelle wählten, die aufgrund des anderen Schwerpunkts offensichtlich keine Fakten, sondern Meinungen über den FWD im Ausland vertritt. Dessen Programme sind nicht perfekt, jedoch hätte ich mir bei einem derart kontrovers diskutierten Thema eine ausführliche Recherche und einen faktenbasierten Bericht gewünscht.

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12.10.2016, 01:00 Uhr

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