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Ein Platz soll Menschen locken

Überlegungen fürs Nehrener Neubaugebiet Südwest-Ehrenberg II

Der zweite Bereich des Nehrener Neubaugebiets Südwest-Ehrenberg wird derzeit erschlossen. Der Gemeinderat beriet in seiner Sitzung am Montag über den Quartiersplatz.

22.05.2015
  • Jürgen Jonas

Nehren. Das Neubaugebiet Südwest-Ehrenberg wird einen sozialen Mittelpunkt bekommen: einen Quartiersplatz, der auf einfache, aber haltbare Weise gestaltet werden soll. Und ein guter Aufenthaltsort sein soll, für Mütter mit Kinderwagen, Kinder und Ältere. Stadtplaner Rüdiger Krisch stellte dieser Tage dem Gemeinderat Nehren die bisherigen Überlegungen vor.

Der Quartiersplatz, an der Ahornstraße gelegen, soll komplett barrierefrei zum Aufenthalt einladen. Und sich zudem deutlich von der Asphalt-Umgebung unterscheiden: mit Platten, die farblich differieren sollen. Ein Platz, wo man sich hinlehnen und sitzen und Schatten genießen kann, so Krisch. Der Stadtplaner denkt an einen großen Baum, der in einem Holzdeck stehen soll – flankiert von ansteigenden Stufen, alles beleuchtet von Reflektorenlampen. „Eine klassische Stelle für eine verkehrsberuhigte Zone“, nannte Karl-Bernd Stocker die örtliche Lage. Jürgen Lauhoff (ALN) fragte nach Freizeitangeboten, etwa nach den Möglichkeiten, Boule zu spielen, und sah einen künftigen Dorfplatz heranwachsen.

Boulespielen ist möglich

Die Materialien Kies, Splitt und grober Sand könnten stark befestigt werden, stimmte Krisch der Idee zu. Einer allzu starken Beanspruchung des Platzes als Boule-Dauerspielfläche, die Stefan Kuhn (Bürgerliche/CDU) befürchtete, steht der Architekt, selbst Anwohner eines großen Platzes im Tübinger Loretto-Viertel, aus eigener Erfahrung recht gelassen gegenüber.

Auch am anderen Ende des Platzes, bei der Kreuzung Bubengasse und Schillerstraße, schlägt das Büro eine Maßnahme vor, damit es dem Schleichverkehr nicht so einfach werde, eine Ausweichroute zu finden: Ein Rechteck, aus größeren Platten bestehend, soll aufgepflastert werden. An den Rändern sollen sie etwa zwei Zentimeter angehoben sein: Ein simpler Vorschlag, mit dem aber doch eine Bremswirkung erzielt werden könne.

Dem bleifüßigen Autofahrer solle „Langsam tun!“ signalisiert werden, meinte Stefan Kuhn (Bürgerliche/CDU). „Und wenn du zu schnell fährst, fliegt dir der Spoiler weg,“ fügte Bürgermeister Egon Betz hinzu. Gerhard Ziersch (ALN) wollte hier Schrittgeschwindigkeit von 20 Stundenkilometern vorschreiben. Allerdings kann die Maßnahme, wie Betz sagte, nur als Teil eines Gesamtkonzeptes für den Verkehr in diesem Bereich gesehen werden, das nach und nach erstellt wird. Auch über die genaue Ausrichtung der Platten soll noch nachgedacht werden.

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22.05.2015, 12:00 Uhr

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