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Überlingen

Überlingen muss nochmals wählen

Die Bürger von Überlingen müssen am 20.

06.11.2016
  • dpa/lsw

Überlingen. November noch einmal über ihren Rathaus-Chef abstimmen. Bei der Oberbürgermeister-Wahl am Sonntag erhielt keiner der vier Kandidaten die notwendige absolute Mehrheit der Stimmen. Jan Zeitler (46/SPD), bisher Bürgermeister in Horb (Kreis Freudenstadt), erreichte nach dem vorläufigen Ergebnis mit 44,3 Prozent das beste Ergebnis.

Für den Politik- und Verwaltungswissenschaftler Klaus Kirchmann (50/parteilos) aus Überlingen votierten 32,2 Prozent. Die vor zwei Jahren aus der CDU ausgetretene, parteilose Amtsinhaberin Sabine Becker (51) kam überraschend nur auf den dritten Platz mit 17,3 Prozent. Chancenlos war der vierte Kandidat Georg Müller (56) mit 6,1 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 61,5 Prozent.

Damit muss in der 22 000 Einwohner zählenden Großen Kreisstadt am Bodensee in zwei Wochen neu gewählt werden. Die Wahl des Stadtoberhauptes stand auch im Zeichen der Landesgartenschau 2020. Oberbürgermeisterin Becker, die ihre zweite Amtszeit anstrebt, wird kritisiert, weil sie für die Gartenschau am Ortseingang in einer Allee 150 Platanen fällen lassen will. Dagegen regt sich in Überlingen massiver Widerstand, eine Bürgerinitiative kämpft gegen das Abholzen.

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06.11.2016, 21:18 Uhr | geändert: 06.11.2016, 19:21 Uhr

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