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Zum Programm der Festsaalkonzerte

Um wie viel billiger?

Hochklassiges verspricht das Winterprogramm der Tübinger Festsaalkonzerte, das vom Kulturreferat im Auftrag von Stadt, Universität und Museumsgesellschaft zusammengestellt wurde. Dazu eine Leserfrage.

21.08.2012

Ich sollte schon längst keine Hemden, Hosen, Jacken mehr kaufen, die von heftig ausgebeuteten Näherinnen in Südostasien produziert worden sind. Eine deutliche Schaufenster-Dekoration im Welt-Laden zeigt das gerade und nennt genügend viele Alternativen.

Die Alternativen sind für mich teurer, aber auch fairer. Klar, Ausbeutung ist unfair, das heißt für die Ausbeuter günstiger. Und nun das Programm der Festsaalkonzerte. Ausschließlich Künstler aus Billiglohnländern. Das ist doch kein Zufall, das hat doch Methode.

Um wie viel billiger sind die Künstlerinnen und Künstler aus Osteuropa? Das möchte ich wirklich wissen. Und auch, ob deutsche Orchester tatsächlich so arrogant und so unverschämt sind, dass das reiche Tübingen und die ebenso wohlabgesicherte Klientel der Festsaalkonzerte sich die nicht leisten möchte? – Deutsche Orchester sind nicht zwingend besser, aber Fairness ihnen gegenüber wäre doch auch was Schönes.

Hans-Peter Gensichen, Tübingen

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21.08.2012, 12:00 Uhr

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