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Stuttgart

Umfrage sieht Defizite bei Wertevermittlung in den Schulen

Bei der Vermittlung von Werten im Schulunterricht klafft nach Angaben des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) eine Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit.

09.11.2018
  • dpa/lsw

Stuttgart. Zwar hätten Eltern und Lehrer in einer repräsentativen Forsa-Umfrage erklärt, das ihnen die Werteerziehung in den Schulen wichtig sei. Gleichzeitig sähen sie aber ein Defizit bei der Umsetzung, sagte VBE-Landeschef Gerhard Brand am Freitag in Stuttgart. Als einen Grund nannte Brand, dass viele Ziele in den Bildungsplänen zu abstrakt formuliert seien und bei den Lehrern Fragen dazu aufwürfen, wie sie die Ziele im praktischen Unterricht umsetzen sollten.

Brand bezog sich auf eine bundesweite Umfrage unter jeweils mehr als 1000 Eltern und Lehrern, darunter waren jeweils 200 aus dem Südwesten. Im Bund wie in Baden-Württemberg gleichermaßen als wichtig eingestuft wurden zum Beispiel Ziele wie eigenverantwortliches Handeln, Erwerb sozialer Kompetenz, Erwerb von Konfliktfähigkeit und auch Vorbereitung auf das künftige Leben. Insbesondere in diesem letzten Punkt ergab die Umfrage, dass ein Defizit bei der Umsetzung empfunden wird: Bundesweit glauben nur 44 Prozent der Lehrer und 33 Prozent der Eltern, dass das Ziel in den Schulen voll und ganz erreicht wird, die Kinder auf ihr künftiges Leben vorzubereiten.

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09.11.2018, 13:32 Uhr | geändert: 09.11.2018, 14:00 Uhr

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