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Protestmal für ertrunkene Flüchtlinge

Unbekannte Aktivist(inn)en haben beim Kreisverkehr ein symbolisches Grab angelegt

Auch in Rottenburg ist jetzt ein symbolisches Grab für die im Mittelmeer auf der Flucht ertrunkenen Flüchtlinge aufgetaucht – beim Kreisverkehr in der Tübinger Straße, vor dem Gebäude der SV-Versicherung.

25.06.2015

Von ele

Rottenburg. Mutmaßlich wurde es von Sympathisanten des Zentrums für politische Schönheit angelegt, einer Gruppierung, die mit dem Anlegen von rund 100 solcher Gräber auf der Reichstagswiese am Dienstag bundesweit Aufmerksamkeit erregte. Auch in anderen Städten Deutschlands wurden Protest-Gräber angelegt.

Die Stadt, auf deren Gelände das Grab liegt, werde das Protestmal vorerst bestehen lassen, antwortete Finanzbürgermeister Volker Derbogen gestern auf Anfrage. Langfristig werde man allerdings überlegen müssen, wie man damit – im Hinblick auf die Rasenpflege – umgehen werde.

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Erstellt:
25. Juni 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
25. Juni 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 25. Juni 2015, 12:00 Uhr

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