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Kommentar

Unerträglich, das Gehabe

Roger Schmidt hat ein Problem mit den Schiedsrichtern. Am Samstag, als er schon wieder auf die Tribüne verbannt werden musste, geriet es nur allzu deutlich.

24.10.2016
  • ARMIN GRASMUCK

Ja, es gab ein Wortgefecht. Und ja, die Worte, die er dem Kollegen Nagelsmann an den Kopf schmetterte, gehören auch in diesem derben Gossenvokabular auf den Spielplätzen des Profisports zum Alltag.

Laut Regelbuch müssen verbale Attacken in dieser Form als schwere Beleidigung geahndet werden. Der Schiedsrichter und seine Assistenten an der Seitenlinie hatten Schmidts Sprüche gehört. Ihnen blieb keine Wahl, sie mussten dem wütenden Trainer die Rote Karte zeigen.

Roger Schmidt hat offensichtlich auch ein Problem mit sich selbst. Es ist das dritte Mal, das er mit seiner renitenten Art auffällig wird. Gerade einmal acht Monate ist es her, dass der Trainer allein mit seinem unerträglichen Gehabe eine Partie in der Bundesliga fast zum Abbruch brachte. Er weigerte sich damals, den von dem Schiedsrichter verordneten Gang auf die Zuschauerränge anzutreten. Schmidt wurde von den Richtern des Verbands entsprechend hart verurteilt. Im Sinne des Fußballs gilt er als vorbestraft.

In diesem Zusammenhang wirkt es töricht und höchst unprofessionell, dass der Trainer gedankenlos weiter stänkert. Er kann nur noch gewinnen, wenn er den Mund hält und sich auf das Wesentliche konzentriert.

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24.10.2016, 06:00 Uhr

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