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Zittern trotz der EM-Qualifikation

Ungarns deutsches Trainer-Trio bangt um Job

Ein deutsches Trainer-Trio führte Ungarn zur Fußball-EM. Ob Bernd Storck, Andreas Möller und Holger Gehrke in Frankreich dabei sind, ist aber offen.

17.11.2015

Von DPA/SID

Budapest Erstmals seit 44 Jahren hat sich Ungarn wieder für eine Fußball-Europameisterschaft qualifiziert. Doch richtige Partystimmung wollte auf das deutsche Trainertrio Bernd Storck, Andreas Möller und Holger Gehrke nicht überspringen. "Wir haben zehn Tage so hart gearbeitet, auch wenn es uns nach den Anschlägen in Paris schwer gefallen ist, über Fußball zu sprechen", sagte Möller.

Leidenschaftlich und wild entschlossen hatten die Ungarn zuvor im strömenden Regen um ihren EM-Traum gekämpft und den Favoriten Norwegen mit 2:1 im Playoff-Rückspiel niedergerungen. Nach einer jahrzehntelangen fußballerischen Dürreperiode ist Ungarn, das 1938 und 1954 jeweils im WM-Finale stand, jetzt wieder in den Kreis der Großen zurückgekehrt.

Ob das deutsche Trio weitermachen darf, ist dennoch offen. Storck, seit März Sportdirektor des ungarischen Verbandes, hatte im Sommer zusätzlich den Trainerposten von Pal Dardai übernommen, der nicht gleichzeitig Bundesligist Hertha BSC und die Nationalelf trainieren sollte. Möllers Verpflichtung als Co-Trainer vor wenigen Wochen war eine Überraschung, als Torwarttrainer fungiert Gehrke. Offiziell ist ihre Aufgabe nun beendet. "Es ist nicht an mir zu entscheiden, wie es jetzt weitergeht", sagt Storck. Doch eine EM will sich keiner von ihnen entgehen lassen.

Ungarns Spieler feiern ihren Trainer Bernd Storck. Foto: afp

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Erstellt:
17. November 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
17. November 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 17. November 2015, 12:00 Uhr

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