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Querpass

Unglaublicher Streich

Die Bild-Zeitung hat gerade einen schlechten Lauf.

05.03.2018
  • GEROLD KNEHR

Erst fiel das Blatt auf eine Meldung des Satiremagazins Titanic herein, dann kamen die Boulevard-Kollegen im Zusammenhang mit der GroKo-Abstimmung der SPD auf den Hund und handelten sich eine Beschwerde vor dem Presserat ein. Am Wochenende nun berichtete die Bild von einer angeblichen Anfrage des FC Bayern bei Freiburgs Trainer Christian Streich.

Streich als Jupp Heynckes' Nachfolger auf der Münchner Trainerbank? Auf solch einen Gedanken muss man erst einmal kommen. Es wäre, als würde der Linke Gregor Gysi Mitglied der CSU. Dabei hat die Bild-Idee durchaus einen gewissen Charme. Der ehrliche Ur-Badener, der nie einen Klub außerhalb der Freiburger Stadtmauer trainiert hat und der mit dem SC sein Außenseiter- und Underdog-Image bis zur Meisterschaft perfektioniert hat, als Trainer des Rekordmeisters?

Nagelsmann, Tuchel, Klopp, Kovac gelten bislang als Münchner Trainer-Kandidaten. Er wäre „fast beleidigt“ gewesen, wenn sein Name in diesem Zusammenhang nicht auch aufgetaucht wäre, schmunzelte Streich. Um dann Klartext zu reden. „Mich hat keiner angerufen. Das ist alles total ersponnen.“ Dass der authentische Freiburger Trainer sich in München um 180 Grad wendet? Das wäre ein unglaublicher Streich gewesen.

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05.03.2018, 06:00 Uhr

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