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München/Stuttgart

Unis wehren sich gegen VG Wort

Eine Vereinbarung zum Umgang mit elektronischen Auszügen aus Büchern und wissenschaftlichen Zeitschriften behindert die digitale Lehre aus Sicht der Universitäten in Bayern und Baden-Württemberg massiv.

02.11.2016

Von dpa/lby

München/Stuttgart. Ihre Mitglieder wollen die Vereinbarung zwischen der Kultusministerkonferenz und der Verwertungsgesellschaft (VG) Wort zur Einzelabrechnung jedes verwendeten Textabschnittes nicht unterschreiben, wie die beiden Landesrektorenkonferenzen am Mittwoch mitteilten.

Eine Einzelabrechnung sei ein «unglaublicher Aufwand, den unsere Lehrenden nicht leisten können», sagte die Vorsitzende der bayerischen Universitätenkonferenz, Prof. Sabine Doering-Manteuffel von der Universität Augsburg. Ihr Amtskollege in Baden-Württemberg, der Stuttgarter Rektor Prof. Wolfram Ressel, erklärte hierzu: «Wir bedauern diese bürokratische Regelung, die für unsere Studierenden große Nachteile mit sich bringt.»

Die elektronischen Semesterapparate stehen nach den Angaben ohnehin nur angemeldeten Teilnehmern zur Verfügung. Es sei nicht nachvollziehbar, warum die VG Wort für Lizenzgebühren von absehbar nur wenigen tausend Euro je Universität die bisherige Pauschalvergütung ablehne und vor dem Bundesgerichtshof die Pflicht zur Einzelfallabrechnung erstritten habe. «Wir hoffen sehr, dass sich die VG Wort hier noch kurzfristig bewegt und die bewährte Pauschalabrechnung wieder zulässt», betonten die beiden Vorsitzenden.

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Erstellt:
2. November 2016, 22:31 Uhr
Aktualisiert:
2. November 2016, 17:11 Uhr
zuletzt aktualisiert: 2. November 2016, 17:11 Uhr

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