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Grabdiebe

Unser Schmerz

Grabdiebe können sich offenbar nicht im Geringsten vorstellen, welches Leid sie anrichten.

20.09.2014

Das Schlimmste, das Eltern widerfahren kann, ist unbestritten, das eigene Kind zu verlieren. Trauer und Verzweiflung ziehen einem den Boden unter den Füßen weg und der Schmerz ist mit Worten nicht zu beschreiben. Wenn in dieser Situation dann zwei Tage nach der Beerdigung das frische Grab des geliebten Kindes bestohlen wird, ist das wie ein Schlag ins Gesicht der Trauernden.

Wie in Mössingen ist dies dieser Tage auch auf dem Ofterdinger Friedhof am Grab unseres vor drei Wochen verstorbenen Sohnes geschehen und wir finden keine Worte für eine solche Pietätlosigkeit. Unser Entsetzen, unsere Wut und unser Schmerz sind grenzenlos und wir fragen uns fassungslos, was in solch niederträchtigen Menschen vor sich geht, während sie – vielleicht den Profit vor Augen – sich an der letzten Ruhestätte eines Menschen „bedienen“.

Inge und Gerhard Speidel, Ofterdingen

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Erstellt:
20. September 2014, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
20. September 2014, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 20. September 2014, 12:00 Uhr

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