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"Unsere Songs müssen auch uns selbst unterhalten"
Derzeit mit Element Of Crime auf Tournee: Sven Regener. Foto: dpa
Element of Crime auf Tournee im Südwesten - Erfolgsautor und Frontmann Sven Regener im Gespräch

"Unsere Songs müssen auch uns selbst unterhalten"

Die Band ist bereits zum zweiten Mal mit ihrem Album "Lieblingsfarben und Tiere" unterwegs. Am 12. April gastiert Element of Crime in Ulm.

06.04.2016
  • UDO EBERL

Das Album "Lieblingsfarben und Tiere" ist bereits vor mehr als einem Jahr veröffentlicht worden. Wie fühlen sich die Lieder inzwischen an?

SVEN REGENER: Sehr gut. Nach Ulm kommen wir ja auf unserer zweiten Tour zum Album. Das ist wie eine Art Stiftung Warentest für die Platte. Mit dem Ergebnis, dass die Stücke live alle sehr gut funktionieren. Wichtig ist, dass die Songs nicht nur das Publikum, sondern auch uns selbst unterhalten. Man hat nie das Gefühl, dass man über ein Lied bereits alles weiß.

Element of Crime sind ja ein seltsamer Bastard. Man wird intellektuell gefordert, musikalisch manchmal richtig eingelullt. Die Texte werden immer skurriler und haben ein Eigenleben. Ist das ein Ergebnis der Musik?

REGENER: Am Anfang entsteht die Musik, dann texte ich. Die Textpassagen, die ich selber sehr mag, sind eher die verwirrenden. Aber meistens kommen die Texte einfach so. Die Erfahrung hat auch gezeigt, dass sich Songtexte, die man handwerklich zusammenmontiert, nicht lange halten.

Wie sehr müssen Sie denn als Band daran arbeiten, nicht immer in die selben Spielmuster zu rutschen?

REGENER: So etwas wie eine Routine haben wir niemals entwickelt. Ich bin ja der Meinung, dass die meisten Bands sich sowieso nur an drei Songs abarbeiten. Unser Schlüssel ist, dass wir in unseren Songs immer etwas Neues finden. Wir sind also definitiv keine Oldie-Veranstaltung.

Aber einschläfernd gelassen mit Hallo-Wach-Texten.

REGENER: Wir können machen, was wir wollen, am Ende klingen wir immer nach Element of Crime, irgendwie omahaft und beschwingt schlapp. Über unsere Identität müssen wir uns sicherlich keine Gedanken machen.

Haben Sie irgendwelche besonderen Erinnerungen an Ulm?

REGENER: Ich wollte mal besonders schlau sein, und habe in Ulm "Willkommen in Neu-Ulm" gesagt, weil wir dort auch unser Hotel hatten. Das kam nicht so gut an, und ich habe mich über die starke Reaktion doch gewundert. Das wird mir sicherlich nicht mehr passieren.

Und was dürfen die Element-ofCrime-Fans live erwarten?

REGENER: Sehr viele Songs von der für uns immer noch neuen Platte, auf jeden Fall ein ganz neues Lied und ein paar Überraschungen. Wir haben inzwischen mehr als 150 Stücke auf Lager, die da in Frage kommen könnten.

Info Sven Regener (Gesang, Gitarre, Trompete), Jakob Ilja (Gitarre), David Young (Bass) und Richard Pappik (Schlagzeug) sind das Quartett Element of Crime, das jetzt auch im Südwesten unterwegs ist. Die Konzerte in Mannheim und Karlsruhe sind ausverkauft. Für das Konzert am Dienstag, 12. April, 20 Uhr, im Ulmer Roxy gibt es noch Tickets.

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06.04.2016, 06:00 Uhr

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