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Horb lächelt sich selbst an

„Unsere Stadt feiert“ lockt mit unzähligen Angeboten an drei Spätsommertagen

„Unsere Stadt feiert“ hieß das dreitätige Fest, zu dem am Wochenende rund 15 000 Besucher an den Neckar strömten. Der Großteil der vielen Angebote wurde gut angenommen.

10.09.2012
  • Willy Bernhardt

Horb. Das Gartenschau-Revival „Unsere Stadt feiert“ lockte Tausende Besucher in die sonnenüberflutete Stadt. Horb hat, so scheint es, seine ganz eigene Form von der Leichtigkeit des Seins entdeckt, was wesentlich am klasse Angebot und an der guten Organisation lag. Endlich einmal vom Wetter verwöhnt, zogen insbesondere die Abendveranstaltungen die Besucher in Scharen zum alten Freibad, auf den Flößerwasen und auch auf den Festplatz. Die Angebotspalette hatte etwas für jeden Geschmack sowie für Jung und Alt zu bieten. Dass überdies für die Großveranstaltungen kein Eintritt erhoben wurde, erfreute nicht nur das Herz der Horber Ur-Schwaben. Über drei Tage hinweg waren fast ausnahmslos freundliche und zufriedene Mienen bei den Gästen zu sehen, was den Eindruck erweckte, dass Horb sich an diesem Wochenende selbst anlächelte.

An Highlights mangelte es beim „kleinen Stadtfest“, das auch in diesem Jahr erfreulicherweise von vielen Stadtteil-Horbern besucht wurde, wahrlich nicht. Die Renner wurden sicherlich am Samstagabend geboten: Da zog es weit über 2000 Besucher raus zum Festplatz, wo Hansy Vogts bekannte und beliebte „Feldberger“ sowie die Sängerin Liane zum Frei-Konzert baten. Direkt von Fernsehaufnahmen im Europa-Park Rust nach Horb gereist, brachten die Volksmusik-Stars die gute Laune direkt mit. Aktuelle Titel von Liane wie „Ein Bett aus Sternen“ oder „Du bist wie Champagner“ und das Bauchredner-Intro von Hansy Vogt mit seinem „Felix“ haben die Herzen der Horber im Sturm erobert. Nicht viel weniger Gäste hatten sich zur gleichen Zeit auf dem sich einmal mehr als idealen Veranstaltungsort präsentierenden Flößerwasen zur „Spanischen Nacht“ mit der Latino-Formation „Café con leche“ eingefunden. Hier war südländische Lebensfreude – trefflich garniert vom HGV-Weindorf – förmlich zu greifen. Ein kleines Stück weiter flussaufwärts, auf dem Areal des alten Freibades, zeigte Horb beim „Fest der Kulturen“ nicht nur, was es an Kulinarischem zu bieten hat, sondern vor allem auch musikalisch und künstlerisch, was in den Horbern steckt.

Wie schon beim „Neckarblühen 2011“ lebte das „kleine Stadtfest“ von der Großzügigkeit des Geländes, wie Oberbürgermeister Peter Rosenberger bereits am Freitagabend sagte. Es beinhaltete eine ähnlich breite Angebotspalette wie vor Jahresfrist. So wartete etwa am Festplatz das Stadtmarketing mit aktuellen Informationen und Gartenschau-Deko auf. Dort wurden auch die „Gartenschau-Buttons“ zum Verkauf angeboten. Wer sich am damit einhergehenden Quiz beteiligte, dem winkte ein Gewinn. Es wurde vielfältiges Kunsthandwerk offeriert, wobei insbesondere die „leuchtende Gartenkunst“ der Firma „Sunart“ aus Sulz mit neu entworfenen geometrischen Figuren ins Auge stach. Der Dettenseer Ortschaftsrat lud zu Kaffee und Kuchen ins Weiden-Areal ein.

Auch der Kreisbauernverband war mit drei Wochen alten Ferkeln der Zuchtsau „Trudel“ vom Ahldorfer Markstallhof vertreten. Zudem gab es vier Wochen alte Holsteiner Schwarz- und Rotbunt-Kälber sowie Deutsches Fleckvieh zu bewundern. Die Landwirte Gerhard Fassnacht und Stefan Schäfer standen Rede und Antwort und informierten über Pflanzenschutzmittel. Die Dreschflegel-Truppe vom Bildechinger Obst- und Gartenbauverein demonstrierte das Strohdreschen in früheren Jahren. Ein Hingucker war am Samstag der Start eines Heißluftballons mit Volkhard und Fabian Bähr im Korb, die einen wahren Bilderbuchstart hinlegten und sanft in die lauen Lüfte abhoben.

Der Horber Fischereiverein hatte Gäste aus Biberach an der Riss eingeladen und war ebenfalls ins „Neckarblühen 2012“ integriert. Horbs Sportvereine offerierten diverse Angeboten auf der Turnierwiese. Der Petanque-Club „Burggarten Horb“ lud zum Mitboulen auf der Inselspitze, passend neben dem französischen Quartier, ein. Das HGV-Weindorf bereichert haben Georg Djugas Weinkontor zusammen mit Martin Straubs „Bildechinger Krone“ mit ihrer ausverkauften Veranstaltung in der Markthalle. Ähnliches gilt für die Angebote des Bio-Weingutes Schaffner aus Bötzingen am Kaiserstuhl, für das die Winzerin Eva Grzybek und Julian Wenglorz Rede und Antwort standen. Am gestrigen Sonntag lockte unter anderem der „Horber Rettungstag“ auf die Turnierwiese (wir berichten noch).

Info Siehe auch das AUSSERDEM, den Artikel auf der 2. Lokalseite und die Bilder-Doppelseite. Weitere Fotos online unter www.neckar-chronik.de

„Unsere Stadt feiert“ lockt mit unzähligen Angeboten an drei Spätsommertagen
Einen schwungvollen Tanz aus Zeiten der Prohibition in den USA haben die Horber Ginger-Girls gestern auf dem Flößerwasen hingelegt.Bilder: Kuball

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10.09.2012, 12:00 Uhr

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