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Eletkrosicherheit

Unsicheres Angebot

Funkstörung. Das Wort klingt wie aus dem Paragrafenwerk einer EU-Dienststelle in den 70er Jahren. Aber weit gefehlt, das Phänomen ist in vielen Haushalten sehr aktuell.

17.01.2017
  • THOMAS VEITINGER

Wenn das Fernsehbild in Klötze zerfällt und der Gesprächspartner am Handy schlecht zu verstehen ist, kann Funkstörung schuld sein: Andere Geräte strahlen Energie ab und beeinträchtigen so die Übertragung. Weil es immer mehr und neue elektronische Geräte gibt – wie etwa an den stets fehlenden Steckdosen zu sehen ist – nimmt auch die Gefahr elektromagnetischer Störung zu.

Eigentlich sollte das Produktsicherheitsgesetz dies verhindern. Doch die Störsender kommen vor allem direkt via Internethandel zu uns in die Wohnzimmer. Wer heute bei Online-Versendern etwa einen FM-Transmitter kauft, der Musik per Funk überträgt, muss schon sehr aufmerksam sein, um keinem Billigschrott aufzusitzen. Der Zoll zieht massenweise Geräte aus dem Verkehr, deren Mängel er oft schon am Namen des Versenders erkennt.

Was manchmal nur nervt, kann auch gefährlich sein. Überlastete Stromsteckerleisten führen immer wieder zu Schwelbränden. GS-, CE-, VDE- oder Tüv-Zeichen sind zwar ein Anhaltspunkt für Konsumenten, werden aber – wie die Produkte selbst – oft gefälscht. Manchmal ist es darum besser, das Internet zu meiden.

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17.01.2017, 06:00 Uhr

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