Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Unsicheres Wachstum
Foto: swp
Kommentar Konjunkturprognosen

Unsicheres Wachstum

Prognosen sind meist eine riskante Sache: Hinterher kann man immer gut erklären, warum sie sich nicht bewahrheitet haben. Vor einem Jahr sagte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) aufgrund seiner Unternehmensumfrage für 2016 ein Wachstum von 1,3 Prozent vorher. Scheibchenweise hat er dies auf 1,9 Prozent hochgeschraubt.

21.10.2016
  • DIETER KELLER

Berlin. Das zeigt: Auch das Bauchgefühl von Unternehmern, wie sich ihre Geschäfte entwickeln, kann trügen. Besser so als anders herum.

Das relativiert die Prognose für 2017: Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben rechnet nur mit 1,2 Prozent Wirtschaftswachstum. Ein negativer Faktor ist abzusehen: Der bisher niedrige Ölpreis dürfte steigen. Dass er sich nicht dauerhaft positiv auswirken würde, war zu erwarten.

Dreh- und Angelpunkt für die deutsche und insbesondere die baden-württembergische Wirtschaft ist der Export. Der dürfte wenig wachsen, weil die Weltkonjunktur schwächelt. Zwar kommen aus dem Ausland Forderungen, Deutschland möge mehr aktiv werden, um sie anzukurbeln. Aber da werden die Einflussmöglichkeiten der Politik maßlos überschätzt. Spannend wird, wie sich die Konsumbereitschaft der deutschen Verbraucher 2017 entwickelt. Auch das ist schwer vorherzusagen.

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

21.10.2016, 06:00 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden
 

 

 
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesenNeueste Artikel
Wirtschaft im Profil
Wirtschaft im Profil

Die aktuelle Ausgabe unseres Business-Magazins Wirtschaft im Profil
Bildergalerien
Videos
Single des Tages
date-click
Video-News: Fußball