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Stuttgart

Unternehmer Wund will Bäder in Stiftung überführen

Der oft als «Bäderkönig» bezeichnete Unternehmer Josef Wund (78) will seine Einrichtungen in die bestehende Wund-Stiftung mit Sitz in Stuttgart überführen.

05.04.2017
  • dpa/lsw

Stuttgart. «Der Zeitpunkt ist offen - es geht darum, den Bestand zu sichern», sagte Stiftungschef Christoph Palm am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Fördern wolle die Stiftung etwa frühkindliche Ausbildung. Über die geplante Überführung hatte zuerst die «Heilbronner Stimme» berichtet. Der bei Friedrichshafen geborene Wund betreibt unter anderem die Badewelt Sinsheim und das Badeparadies Schwarzwald.

Die Stimmrechte würden jedoch nicht bei der Stiftung, sondern bei einer Komplementärgesellschaft liegen, betonte Palm. «Sie fungiert als eine Art Aufsichtsrat, der das operative Geschäft leitet», sagte der frühere Oberbürgermeister von Fellbach (Rems-Murr-Kreis). Seine eigene Rolle bezeichnete der 50-Jährige als «Co-Pilot» von Wund.

«Er strotzt vor Energie, aber er weiß auch, dass er 78 Jahre alt ist und einen Backup braucht», sagte Palm. Den Zeitpunkt der Überführung bestimme Wund. Was die Fördermittel angehe, bleibe die Stiftung in der Region tätig. «Das Geld soll dort ausgegeben werden, wo es hereinkommt», unterstrich der Stiftungschef.

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05.04.2017, 18:40 Uhr | geändert: 05.04.2017, 18:32 Uhr

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