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Berufliche Schule und Paul-Klee-Gymnasium

Unterschiedliche Wege zur Allgemeinen Hochschulreife

Rottenburg. Das städtische Eugen-Bolz-Gymnasium will wieder das Abitur nach neun Jahren (G9) und bewarb sich deshalb um eine der landesweit 22 noch zu habenden Genehmigungen zum Schulversuch. Die freien katholischen Schulen St. Klara und St.

07.12.2012

Meinrad haben eigene, differenzierte Wege zum Abitur (wir berichteten). Hier noch zwei kommunale, also staatliche Varianten, in Rottenburg die allgemeine Hochschulreife zu erlangen. Die Berufliche Schule, eine Einrichtung des Landkreises (links im Bild der Erweiterungsbau), bietet eine Fülle von Abschlüssen, auch die Fachhochschulreife und die allgemeine Hochschulreife, die zum Universitätsstudium berechtigt.

Diese Vielfalt richtet sich auch an nicht geradlinige Schulkarrieren; Beratung hilft weiter. Der acht- und neunjährige Weg zum Abi beispielsweise ist möglich über das Wirtschaftsgymnasium. Schulleiter Dominik Kugler bietet darüber hinaus als Extras sogar ein G10 und ein G10 plus Berufsausbildung. Auf zehn Jahre Zeit zum Abitur – ohne Wiederholung, versteht sich – kommen Schüler/innen, die zwei Jahre im Berufskolleg und anschließende zwei Jahre in der Wirtschaftsoberschule bleiben.

Wer „G9/G10 / plus“ wählt, schließt als staatlich geprüfter Wirtschaftsassistent ab. Das städtische Paul-Klee-Gymnasium (Foto rechts) hat als Spezialität ein Kunst-Profil, ist aber ganz klar ein reguläres G8-Gymnasium. Nach den Vorgaben des Kultusministeriums für den G9-Schulversuch wäre es, weil es damit zweizügig würde (jetzt ist es dreizügig), zu klein, um sich zu bewerben.

Diskutiert wurde das Thema im Kollegium trotzdem mit viel Sympathie für G9. Schulleiter Paul Jansen sagt, auch das PKG würde G9 nehmen, wenn es ginge. Bei G8 würden Jugendliche teilweise mit Themen konfrontiert, für die ihnen die Reife fehle. Gar nicht so selten gebe es 17-jährige Abiturienten.

Da sie nicht volljährig sind, müsse dann ein Elternteil mit Ihnen an den Studienort, um rechtsverbindliche Verträge zu unterzeichnen, etwas einen Mietvertrag. Mit G8 reiche den Jugendlichen die Zeit nicht, neben dem Lernen auch noch die eigene Persönlichkeit individuell zu entwickeln. „Und an der Uni geht es gerade so weiter“, sagt Jansen.

gef / Bilder: Fleischer

Unterschiedliche Wege zur Allgemeinen Hochschulreife

Unterschiedliche Wege zur Allgemeinen Hochschulreife

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07.12.2012, 12:00 Uhr

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