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Stuttgart/Paris

Untersteller zum AKW Fessenheim: Spiel mit hohem Risiko

Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) hat Klarheit über die Stilllegung des grenznahen französischen Atomkraftwerks Fessenheim angemahnt.

06.04.2017
  • dpa/lsw

. «Was die französische Regierung und der Energiekonzern EdF vorführen, ist ein Spiel auf Zeit mit hohem atomaren Risiko», sagte Unterstelle am Freitag in Stuttgart. «Und ob am Ende die versprochene Stilllegung von Fessenheim steht, ist immer noch offen», kommentierte der Grünen-Politiker die Entscheidung des Energiekonzerns EdF, den Antrag auf Stilllegung zu verschieben.

Untersteller bemängelte, dass es die Regierung Hollande nicht geschafft hat, in den vergangenen fünf Jahren das Aus für den Reaktor unumkehrbar zu beschließen. Frankreichs Umweltministerin Ségolène Royal versprach derweil, die Stilllegung per Dekret noch vor der Wahl eines neuen Staatspräsidenten im Mai zu erlassen. Das umstrittene Kraftwerk an der deutschen Grenze werde wie geplant 2018 geschlossen. Die Schließung von Fessenheim war ein Wahlversprechen von Präsident François Hollande, der im Mai aus dem Amt scheidet.

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06.04.2017, 19:36 Uhr | geändert: 07.04.2017, 12:21 Uhr

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