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Urmel voll in Fahrt

Trickfilm-Star Urmel bekommt mit Pandamädchen Babu einen neuen Bekannten auf der Insel.

Trickfilm-Star Urmel bekommt mit Pandamädchen Babu einen neuen Bekannten auf der Insel.

URMEL VOLL IN FAHRT
Trickfilm - Deutschland

Regie: Reinhard Klooss, Holger Tappe


- ab 0 Jahren

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23.11.2015

Es ist cool, an irgendeiner Großstadtperipherie allein vor einer gekachelten Wand eine zu rauchen, aber es ist auch verdammt einsam. Vor allem, wenn man dort ganz ohne besondere Mission zugange ist, eben nicht als abgebrühter Ermittler unterwegs oder als Journalistin bei ungewöhnlicher Recherche. Noelia (Aina Calpe Serrats) jobbt einfach nachts an einer Tankstelle. Tagsüber hängt sie in ihrem winzigen Untermietzimmer herum, wo sie aus weggeworfenen Getränkedosen Blüten faltet, oder sind es Aschenbecher?

Der miese kleine Raum ist immer ein bisschen düster, als würde Noelia nie das Fenster öffnen. Sie ist ein Mensch, der völlig marginalisiert zu werden droht. Dass ihre Vermieterin sie dazu drängt, sich endlich an der Hausarbeit zu beteiligen, holt Noelia auch nicht aus dem Verstummen.

Dabei ist sie niemals ein passives Opfer, ihr Insistieren auf Verweigerung hat auch etwas von Widerstand. In einem Zweitjob fängt sie an, tagsüber Werbeprospekte auszutragen. Schon beinahe in die Obdachlosigkeit abgedrängt, sieht sie nur die abweisenden Fassaden, die versperrten Türen der Häuser, wo sie sich durch Vorwände Zugang zu den Briefkästen verschaffen muss. Denn natürlich will sich niemand mit Junkmail zuschütten lassen. „Es ist die erniedrigendste Arbeit der Welt – die Leute darum bitten zu müssen, dass sie dir zuhören.“ Diese Wahrheit wird erst ein anderes Mädchen auf einer Party wie nebenbei äußern.

Der Film von José María de Orbe Klingenberg ist fantastisch fotografiert. Er zeigt eine anonymisierte Gesellschaft, in der der Einzelne ohne besondere (Star-)Eigenschaften an den Rand gedrängt zu werden droht. „La línea recta“ eröffnet den Cine-Latino-Wettbewerb, der acht junge Filmemacher/innen vorstellt, die auf der Suche nach einer eigenen Bildsprache sind.

Spielplan

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23.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

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11.07.2008

12:00 Uhr

klaus schrieb:

stark amerikanisiert und aggressiv, enttäuschend nach dem ersten, sehr guten Urmel-Film - nicht geeignet für kl. Kinder



24.06.2008

12:00 Uhr

schrieb:

ich find den film supper



07.06.2008

12:00 Uhr

schrieb:

coooooooooooooooooooool



07.06.2008

12:00 Uhr

schrieb:

ich empfele ihn an alle altersklassen weiter



16.05.2008

12:00 Uhr

Timm schrieb:

der Film hat durch witzige Gesten sehr überzeugt . Ich würde ihn auf jeden Fall für jüngere Kinder empfehlen...(aber auch ich habe ihn gern gesehen , da dass Urmel wirklich süüß ist ^^ )...natürlich ist der Film auch spannend , ^^ wenn man das so nennen kann...



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