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Paderborn

Urteil im Betrugsprozess um Windkraftanlagen erwartet

Ein 45 Jahre alter Unternehmer aus Lippstadt soll mit geplanten Windparks in Baden-Württemberg zahlreiche Anleger geprellt haben.

05.04.2017
  • dpa/lsw

Paderborn. Nach über sechs Monaten Verhandlung will das Landgericht Paderborn heute ein Urteil in dem Betrugsprozess sprechen. Der Lippstädter hatte im Sommer 2009 mit einem Projekt bei Blaufelden im Kreis Schwäbisch Hall begonnen und rund 4,5 Millionen Euro als stille Beteiligungen und Kommanditeinlagen für die geplanten sieben Windkraft-Anlagen eingeworben.

Eine Spezialfirma aus der Nähe von Karlsruhe hatte bereits Wege und Kranstellflächen für den Windradbau angelegt und Fundamentgruben ausgehoben. Die Rechnungen über etwa 700 000 Euro wurden jedoch nicht beglichen. Die Windkraftanlagen selbst wurden nie gebaut. Die Anleger erhielten weder die versprochenen Renditen noch ihre Gelder zurück.

Im Juli 2014 hatte das Landgericht Paderborn den Angeklagten wegen gewerbsmäßigen Betrugs zu einer Haftstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt. Der Bundesgerichtshof hob das Urteil wegen Verfahrensfehlern auf. Seit September 2016 verhandelt eine andere Kammer am Landgericht erneut. Die Verteidigung hat Freispruch beantragt, die Staatsanwaltschaft fünfeinhalb Jahre Haft für den 45-Jährigen.

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05.04.2017, 07:40 Uhr | geändert: 05.04.2017, 16:51 Uhr

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