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Tübinger Staatsanwaltschaft zieht Revision zurück

Urteil wegen Holzmarkt-Attacke rechtskräftig

Der Fall hatte in Tübingen für großes Aufsehen gesorgt: Im Juli 2014 hatte ein damals 20-Jähriger einem 32-Jährigen, der ihn beschimpft und bedroht hatte, mit einem Tritt mehrfach den Schädel gebrochen. Jetzt ist der Fall rechtlich abgeschlossen.

20.08.2015

Das Verbrechen geschah auf dem gut besuchten Holzmarkt in aller Öffentlichkeit. Das Opfer überlebte dank mehreren Operationen und mit großem Glück.

Nach einem mehrtägigen Prozess vor der Großen Jugendkammer des Tübinger Landgerichts sah es die Staatsanwaltschaft als erwiesen an, dass der 20-Jährige des versuchten Totschlags schuldig sei: Sie beantragte, den Heranwachsenden nach Erwachsenenstrafrecht zu verurteilen und forderte fünf Jahre Haft. Die Verteidigung dagegen sah keine Tötungsabsicht. Sie plädierte auf Anwendung von Jugendstrafrecht und eine zweijährige Bewährungsstrafe. Dem folgte das Gericht, das in seiner Begründung von einem „absoluten Einzelfall“ sprach. Die Richter rechneten dem Angeklagten vor allem an, dass er seine Schuld voll einräumte und vor dem Prozess bereits Schadensersatzzahlungen an das Opfer begonnen hatte. Die Staatsanwaltschaft legte daraufhin Revision gegen das Urteil ein. Die hat sie inzwischen jedoch wegen mangelnder Erfolgsaussichten zurückgezogen. Das Urteil sei gut begründet, sagte eine Sprecherin. job

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20.08.2015, 12:00 Uhr

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