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Dieselskandal

VW-Manager in den USA festgenommen

Mitarbeiter soll an Vertuschung der Abgaswerte mitgewirkt haben.

10.01.2017

Von AFP

Washington. Im VW-Dieselskandal hat die US-Bundespolizei FBI laut „New York Times“ einen Manager des Autokonzerns in den USA festgenommen. In Klagen der Bundesstaaten New York und Massachusetts heißt es demnach, der Manager habe eine „Schlüsselrolle“ bei den Bemühungen gespielt, die Softwaremanipulationen in Dieselautos vor den Behörden zu verbergen. Volkswagen hatte im September 2015 auf Druck der US-Behörden zugegeben, weltweit in elf Millionen Dieselautos verschiedener Marken eine illegale Software eingebaut zu haben. Der festgenommene Manager war laut „New York Times“ von 2014 bis März 2015 für die Umsetzung staatlicher Vorschriften in den USA zuständig. Volkswagen in Wolfsburg erklärte lediglich, der Konzern arbeite weiterhin mit dem US-Justizministerium zusammen, um ausstehende Angelegenheiten in den USA zu klären.

VW steht ebenfalls laut „New York Times“ kurz vor einem Milliarden-Vergleich mit dem US-Justizministerium. Die Einigung wird demnach vielleicht schon diese Woche verkündet.Auch in Großbritannien wollen vom Dieselskandal betroffene Autobesitzer Schadenersatz von Volkswagen. Die Kanzlei Harcus Sinclair teilte am Montag mit, sie habe eine entsprechende „Sammelklage“ vor dem Obersten Gerichtshof in London eingereicht. Die erste Anhörung werde am 30. Januar sein. Es handle sich um die erste derartige Klage in Großbritannien, betonte Harcus Sinclair. afp

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Erstellt:
10. Januar 2017, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
10. Januar 2017, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 10. Januar 2017, 06:00 Uhr

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