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Wolfsburg

VW-Manager wussten offenbar früher Bescheid

Bei der Aufklärung des VW-Abgasskandals verdichten sich die Hinweise, dass Manager des Autobauers früher als bisher bekannt von Manipulationen wussten.

20.11.2015
  • DPA

Wolfsburg Vertreter des Autobauers räumten am 19. August in Gesprächen mit der kalifornischen Umweltbehörde Carb Unregelmäßigkeiten bei Programmen für die Motorsteuerung ein, berichteten das "Handelsblatt" und das ZDF-Magazin "Frontal21" unter Berufung auf eine vertrauliche Akte aus der niedersächsischen Staatskanzlei. Dort ist von einem "Teilgeständnis" die Rede. Es soll sich dabei um VW-Ingenieure aus den USA handeln.

Ein Sprecher sagte in Wolfsburg, dass es in den USA Abgasprobleme gegeben habe, habe der Vorstand, wie bereits bekannt, früher gewusst - aber nicht, dass es sich um Manipulationen handle. Es habe über die Abgasprobleme monatelang Gespräche mit den US-Behörden gegeben. Diese seien von VW-Technikern geführt worden. Es habe darüber auch im August Gespräche mit der Carb gegeben. Die Mitteilung an die Carb vom 3. September sei von Managern unterhalb des Vorstandes gemacht worden.

Heute tagt der VW-Aufsichtsrat. Dort geht es auch um den Stand der Aufklärung im Abgasskandal. Außerdem beraten die 20 Kontrolleure über die Investitionsplanung für die kommenden Jahre. VW stellt angesichts der immensen Kosten alles auf den Prüfstand.

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20.11.2015, 12:00 Uhr

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