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Wolfsburg

VW-Mitarbeiter deckte Skandal auf

Die Aufdeckung des Abgas-Skandals bei Volkswagen geht laut "Bild am Sonntag" auf das Geständnis eines Wolfsburger Ingenieurs zurück. Der Mitarbeiter der VW-Abteilung Forschung und Entwicklung habe seinem Vorgesetzten vom großangelegten CO2-Betrug berichtet, meldet die Zeitung.

09.11.2015
  • DPA

Wolfsburg Der Konzernrevision lägen zudem Geständnisse weiterer Mitarbeiter vor. Ein VW-Sprecher wollte den Bericht nicht kommentieren.

Techniker hätten Werte manipuliert, etwa durch höheren Reifendruck und Beimischung von Diesel ins Motoröl, damit der Wagen leichter läuft und weniger verbraucht.

Währenddessen sollen betroffene Kunden in den USA als Wiedergutmachung Gutscheine für bis zu 1250 US-Dollar (1150 EUR) bekommen, berichtete das Online-Portal "The Truth about cars". Bis zu 750 US-Dollar (698 EUR) der Summe könnten in VW-Autohäusern eingelöst werden, der Rest sei frei verfügbar.

Laut der "Süddeutschen Zeitung" nahmen US-Ermittler einem VW-Manager wegen des Dieselskandals den Pass ab. So wollten sie offenbar verhindern, dass sich der Manager einer Befragung oder strafrechtlichen Verfolgung entziehe. VW-Mitarbeiter zögerten derzeit, in die USA zu reisen, weil sie fürchteten, ebenfalls den Pass abgenommen zu bekommen. Eine geplante USA-Reise von Konzernchef Matthias Müller sei deshalb unwahrscheinlich geworden.

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09.11.2015, 12:00 Uhr

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