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San Francisco

VW erreicht erste Einigung in den USA

Volkswagen hat sich in der Diesel-Krise mit den Sammelklägern in den USA auf die Grundzüge eines Vergleichs geeinigt.

22.04.2016
  • DPA/AFP

San Francisco. "Diese Vereinbarung wird in den kommenden Wochen in einen umfassenden Vergleich überführt werden", sagte ein Konzernsprecher gestern im Anschluss an eine Gerichtsanhörung in San Francisco. "Ich bin sehr angetan, mitteilen zu können, dass die Parteien einen konkreten Plan vorgelegt haben", verkündete Richter Charles Breyer zum Auftakt der Anhörung.

Die nicht weiter konkretisierte Lösung umfasse die Option, dass VW einen Großteil der betroffenen Dieselwagen zurückkaufe und "substanziellen Schadenersatz" an die Besitzer zahle, betonte Breyer. Wer seinen Wagen geleast hat, kann den Leasing-Vertrag vorzeitig kündigen. Außerdem soll der Konzern einen Fonds für den Umweltschutz einrichten. Der Richter setzte VW und den Behörden eine Frist bis zum 21. Juni für eine detaillierte Einigung.

Die Grundsatzvereinbarung betrifft laut Breyer die 480 000 Dieselfahrzeuge mit 2,0-Liter-Motoren. Insgesamt sind fast 600 000 Dieselwagen in den USA betroffen. Auch wenn die Details noch nicht feststehen, zeichnet sich ab, dass die Vereinbarung den Autobauer Milliarden kosten wird.

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22.04.2016, 06:00 Uhr

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