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Stuttgart

Verbände: Flüsse und Seen ungeeignet zum Schwimmenlernen

Sport- und Schwimmverbände sehen das Land bei der Sanierung kommunaler Bäder mit in der Pflicht.

16.05.2019

Von dpa/lsw

Stuttgart. Die Zukunft vieler Hallenbäder sei ungewiss. Das liege auch an der mangelhaften finanziellen Unterstützung der Kommunen durch das Land, teilte die Bäderallianz am Donnerstag mit, in der verschiedene Verbände zusammengeschlossen sind. Die Allianz erklärte auch, dass Flüsse und Seen für die Schwimmausbildung von Kindern und Jugendlichen ungeeignet seien. Damit reagierte sie auf die Worte von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). Dieser hatte erklärt: „Ich selber habe in der Donau schwimmen gelernt. Das hat nichts gekostet.“

Der Präsident des Württembergischen Landessportbundes, Andreas Felchle, verwies darauf, dass auch das Hallenbad in Kretschmanns Heimatort Sigmaringen-Laiz kürzlich für einige Zeit wegen seines maroden Zustandes geschlossen werden musste. „Wir bezweifeln stark, dass Lehrer, Eltern und die 400 Kinder von Schulen und Kindergärten dazu bereit gewesen wären, den Schwimmunterricht in die nahe gelegene Donau zu verlegen“, teilte Felchle mit. Kretschmann hatte auch erklärt, dass er kaum finanzielle Spielräume für eine besondere Landesförderung zur Sanierung kommunaler Schwimmbäder sehe.

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Erstellt:
16. Mai 2019, 17:22 Uhr
Aktualisiert:
16. Mai 2019, 17:10 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16. Mai 2019, 17:10 Uhr

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