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Verband plädiert für Einheitsportal

Online-Auftritte deutscher Städte zeigt große Unterschiede und jede Menge Nachholbedarf.

27.02.2020

Von NINA JEGLINSKI / NBR

Berlin. Die Online-Angebote deutscher Städte für Informationen und Dienstleistungen für die Bürger sind einer aktuellen Studie zufolge stark ausbaufähig. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat im Auftrag des Eigentümerverbandes Haus & Grund Deutschland die Internetauftritte der 100 einwohnerstärksten Städte auf die Themen Wohnen, Bauen, Bürger- und Unternehmerservice, Mobilität und Familienangebote überprüft.

Berlin landet überraschenderweise mit 71,6 von möglichen 100 Punkten zwar auf Platz eins, jedoch sieht Studienautor Hanno Kempermann auch dort „noch Steigerungspotential“. Gute Bewertungen erhielten bayerische Städte, dort sei nicht nur die Personaldecke gut, sondern auch „die Bereitschaft kundenfreundlich zu denken sehr ausgeprägt“, so Kempermann. Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen liegen im Mittelfeld. Brandenburg ist mit Potsdam (Platz 37) und Cottbus (90) vertreten. Allgemein schnitten Universitätsstädte besser ab. Stark ausbaufähig sind die Online-Auftritte von Marl (98), Villingen-Schwenningen (99) und Gera (100).

Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke fordert ein einheitliches Online-Portal für die Ausstellung eines Personalausweises oder einer Meldebescheinigung. Dabei sollten die Städte intensiver zusammenarbeiten. nj

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Erstellt:
27. Februar 2020, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
27. Februar 2020, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 27. Februar 2020, 06:00 Uhr

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