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Verband: Beerdigungen ohne Angehörige nehmen zu
Eine weiße Calla liegt auf einem Sarg beim Bestatter. Foto: Sophia Kembowski/Archiv dpa/lsw
Stuttgart

Verband: Beerdigungen ohne Angehörige nehmen zu

Bestattungen ohne Angehörige nehmen auch im Südwesten zu.

18.11.2016
  • dpa/lsw

Stuttgart. «Direkte Zahlen gibt es zwar nicht», sagte der Vorstand der Landesinnung im Bestattungsgewerbe Baden-Württemberg, Christian Streidt. Er nehme aber eine leichte Zunahme wahr. «Je größer die Stadt, je öfter ist das der Fall. Das hat einen einfachen Grund: In den Städten leben mehr Singles, auf dem Dorf sind eher noch Familie und Verwandte da.» Vor 30 Jahren habe es solche einsame Bestattungen vielleicht ein- bis zweimal im Jahr gegeben, sagt Streidt. «Heute ein-, zweimal pro Woche.»

Bestattungen von Amts wegen werden von den Behörden angeordnet, wenn es keine Angehörigen gibt oder sie nicht gefunden werden können. Landesweite Zahlen gebe es nicht, lediglich für einzelne Kommunen seien Daten vorhanden, sagte eine Sprecherin des Städtetags. So habe sich beispielsweise die Zahl der behördlich angeordneten Beerdigungen in Stuttgart in den vergangenen Jahren leicht erhöht: 2015 sei das 372 Mal vorgekommen, fünf Jahre zuvor rund 30 Mal weniger.

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18.11.2016, 07:53 Uhr | geändert: 18.11.2016, 05:40 Uhr

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