Zoll

Verdächtige sollen kiloweise Marihuana gehandelt haben

25.01.2023

Von dpa

Ein Polizist hält bei einer Verkehrskontrolle eine Polizeikelle in der Hand. Foto: Jonas Güttler/dpa/Symbolbild

Ein Polizist hält bei einer Verkehrskontrolle eine Polizeikelle in der Hand. Foto: Jonas Güttler/dpa/Symbolbild

Sieben Männer sollen Hunderte Kilogramm Marihuana aus Spanien geschmuggelt und in Deutschland verkauft haben. Der 27 Jahre alte Hauptverdächtige aus Stuttgart empfing die Drogen per Post, wie ein Zollsprecher am Mittwoch mitteilte. Seit April sollen mindestens 43 Marihuanasendungen von ihm oder einem 24 Jahre alten Tatbeteiligten in Empfang genommen worden sein.

Die Aufgaben der anderen Beschuldigten im Alter von 19 bis 47 Jahren galten den Angaben nach der Logistik, dem Eintreiben von Geld in Deutschland und den Zahlungen der spanischen Lieferanten. Zollfahnder durchsuchten Anfang des Jahres zehn Wohnungen in Stuttgart und vollstreckten drei Haftbefehle. Zwei Männer befinden sich in Untersuchungshaft.

Bei den Durchsuchungen stellten Ermittler einen fünfstelligen Bargeldbetrag sowie eine Geldzählmaschine, 300 Gramm Marihuana und zwei Schreckschusswaffen sicher. Darüber hinaus konnten diverse Verpackungsmaterialien für den Weiterverkauf des Marihuanas gesichert werden.

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Erstellt:
25.01.2023, 11:13 Uhr
Lesedauer: ca. 1min 25sec
zuletzt aktualisiert: 25.01.2023, 11:13 Uhr

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