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Stuttgart

Verdi: Proteste gegen verkaufsoffene Sonntage fortsetzen

Verdi will die Proteste gegen verkaufsoffene Sonntage fortführen.

27.10.2016
  • dpa/lsw

Stuttgart. Die Gewerkschaft wolle aktiv werden, wenn die im vergangenen Jahr vom Bundesverwaltungsgericht aufgestellten Kriterien verletzt seien, teilte sie am Donnerstag in Stuttgart mit. Danach muss der Anlass mehr Menschen locken als die Ladenöffnung an sich. Bei Stadt- oder Stadtteilfesten soll es daher möglich sein, Geschäfte zu öffnen. Gegen erfundene Feste, die nur einer Ladenöffnung am Sonntag dienen sollen, will die Gewerkschaft hingegen vorgehen.

Anfang Oktober hatte Verdi einen verkaufsoffenen Sonntag in der Stuttgart Innenstadt verhindert. Mit einem Eilantrag gegen den am 30. Oktober geplanten Verkaufstag in Sindelfingen war die Gewerkschaft hingegen vor dem Verwaltungsgericht in Mannheim gescheitert. Auch in Ludwigsburg will sie gegen geplante verkaufsoffene Sonntage vorgehen.

«Der Sonntag ist der letzte Schutzwall gegen völlig ausgeuferte Arbeitszeiten im Handel, von Montag bis Samstag, rund um die Uhr», sagte Landesfachbereichsleiter Bernhard Franke. Wo der Sonntag flächendeckend durchlöchert werde, werde Verdi nicht wegschauen.

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27.10.2016, 13:32 Uhr | geändert: 27.10.2016, 13:01 Uhr

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