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Stuttgart/Nürnberg

Verdi ruft beim Tüv zu Streiks auf

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi erhöht den Druck in der laufenden Tarifrunde bei der Prüforganisation Tüv Süd.

01.04.2016
  • DPA

Stuttgart/Nürnberg. Die Gewerkschaft ruft ab dem heutigen Freitag zu Warnstreiks an rund 50 Standorten bei einer Tochter des Unternehmens in Bayern und Baden-Württemberg auf, die Fahrzeuguntersuchungen macht, das teilte eine Sprecherin in Stuttgart mit.

Die geplanten Arbeitsniederlegungen seien tageweise unter anderem in Nürnberg, Regensburg, Würzburg, Bamberg, Schweinfurt und Bayreuth vorgesehen und in Baden-Württemberg in Balingen, Ulm, Freiburg, Offenburg, Lörrach, Singen, Heilbronn und Mannheim.

Die Gewerkschaft fordert 5,5 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von einem Jahr. Knackpunkt der Gespräche sei aber, dass das Unternehmen die bisherige einheitliche Lohntabelle abschaffen wolle. "Für uns gilt: ein Tüv, ein Tarif", sagte Verdi-Verhandlungsführerin Eva Schmidt.

Das bisherige Angebot der Arbeitgeberseite sehe Lohnsteigerungen von nur knapp 1 Prozent vor, die für Teile des Konzerns deutlich allerdings vermindert ausfallen sollten. In dem Konzern, der unter anderem für Kfz-Untersuchungen verantwortlich ist, arbeiten laut Mitteilung rund 11 000 Beschäftigte. Die Tarifbindung gilt nach Gewerkschaftsangaben für etwa 7000 Mitarbeiter.

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01.04.2016, 06:00 Uhr

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