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Hilfe für Flüchtlinge

Verein will Menschen in Seenot unterstützen

Mit zwei Aktionen will der Verein zur Steigerung der Lebensfreude Flüchtlingen helfen: Am kommenden Samstag unterstützt er mit einem Stand am Metzelplatz Bootsflüchtlinge und am Sonntag lädt er Rottenburger Bürger sowie Asylbewerber zu einer Weihnachtsfeier ein.

18.12.2014
  • ele

Rottenburg. Zur Unterstützung der privaten Seenotrettungsorganisation MOAS (Migrant Offshore Aid Station) wird der Verein zur Steigerung der Lebensfreude am Samstag von 10 bis 14 Uhr auf dem Metzelplatz einen Kaffee- und Kuchenstand betreiben. Den Kaffee spendet der „Eine Welt-Laden“. Dazu gibt es frische Waffeln. Alle diejenigen, die noch auf der Suche nach kleinen Weihnachtsgeschenken sind, finden am Stand vielleicht noch das eine oder andere zu kaufen.

Danach wechselt der Verein seinen Standort. Von 17 Uhr an bietet er – wie auch schon im vergangenen Jahr – an der Josef-Eberle-Brücke beim „Bistro & Lounge“ selbstgemachte Feuerzangenbowle an. Die wird mit frischen Früchten und Zuckerhut an einem Dreibein über einem kleinen Feuer zubereitet. Die Feuerzangenbowle wird bis 22 Uhr angeboten.

Am kommenden Sonntag, 21. Dezember, findet dann für und mit Rottenburger Flüchtlingen im Haus am Nepomuk, ebenfalls bei der Josef-Eberle-Brücke, ab 18 Uhr eine Weihnachtsfeier statt. Dazu sind alle Flüchtlinge aus der Großen Kreisstadt sowie auch alle Bürger/innen eingeladen, die mitfeiern wollen. Gerade jetzt zur vorweihnachtlichen Zeit will der Verein zur Steigerung der Lebensfreude den Flüchtlingen damit ein herzliches Willkommen entgegenbringen. Der Verein will damit „Berührungsflächen schaffen“, aus denen intensivere Kontakte entstehen können, wozu jeder herzlich eingeladen ist. Für das leibliche Wohl ist gesorgt, Spenden werden gerne entgegen genommen.

Nach Ende der italienischen Marineoperation „Mare Nostrum“, die von Oktober 2013 bis Oktober 2014 rund 80 000 schiffbrüchige Bootsflüchtlinge rettete, trat im November 2014 die Operation „Triton“ an deren Stelle. Die primäre Aufgabe von „Triton“ ist aber nicht Seenotrettung, sondern Sicherung der EU-Außengrenzen. Ihr Einsatzgebiet beschränkt sich auf den küstennahen Bereich, ihr Monatsbudget beläuft sich nur auf ein Drittel des von „Mare Nostrum“ benötigten. Seit August 2014 gibt es zudem die private maltesische Stiftung MOAS (www.moas.eu), von einem US-amerikanisch-italienischen Millionärs-Ehepaar gegründet. Sie rettete nach eigenen Angaben innerhalb von drei Monaten 3000 Bootsflüchtlinge. Aus Geldmangel musste sie ihren Dienst im Dezember einstellen. Nun sammelt MOAS Spenden, um die Operation fortführen zu können.

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18.12.2014, 12:00 Uhr

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