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03.02.2016
  • dhe

Bei seiner Flucht vor einem rabiaten Kredithai landet der Montréaler Schauspieler Jacques (Alexis Martin) in den schneereichen Weiten der kanadischen Einöde – direkt vor dem abgelegenen Häuschen des widerborstigen Alten Simon (Gilles Renaud). Der will sich den Lebensabend mit einer fetten Marihuana-Ernte versüßen und braucht dringend einen gärtnerischen Gehilfen.

Nach dem etwas klamaukigen Auftakt bringt die naseweise Stromableserin Francesca (Theater-Mimin Emmanuelle Lussier Martinez lässt ihr Kinodebüt funkeln) Pfeffer in die Dialoge. So kommt es zum amüsanten Schlagabtausch zwischen Jung, Alt und Mittelalt, der beweist, dass Wahlverwandte manchmal noch treffsicherer darin sind, wunde Punkte beieinander aufzuspüren, als die genetisch Nächsten.

Unter der schrulligen Oberfläche zeigt der kanadische Regisseur Louis Bélanger auch, wie ein paar Leute gegen die Wetterbedingungen (Schnee, Schnee, Schnee) etwas durchsetzen, und wie jeder auf seine eigene wurstige Weise dem gleichermaßen frostigen sozialen Klima trotzt. Die schräge Tragikomödie ist auch eine wunderbare Gelegenheit, das knarzende Québec-Französisch wieder einmal
zu genießen. (Heute, 18 Uhr, Arsenal. Fr, 22.15 Uhr, Museum. Sa, 22.30 Uhr, Atelier. Englische Untertitel).

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03.02.2016, 01:00 Uhr

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