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Kommentar

Verhandeln statt klagen

Alle gegen alle kurz vor Heiligabend: Das Ringen um die Mehrkosten für das Bahnprojekt mutet an wie ein Hauen und Stechen.

23.12.2016
  • FABIAN ZIEHE

Doch es ist nicht der vorgezogene Familienknatsch unterm Weihnachtsbaum, sondern kühles juristisches Absichern der Interessen, zu dem jede Behörde schlicht verpflichtet ist. Alle Projektpartner haben Prüfer, Parlamente, Gremien im Rücken, die ihnen die Hölle heiß machen, wenn er nur einen Cent mehr zahlt als nötig.

Eine Chance für ein friedliches Fest hätte es gegeben, ja, gibt es noch bis kurz vor einem finalen Richtspruch: Wenn sich die Partner politisch einigen. Es braucht einen Kompromiss, bei dem alle einen Teil auf sich nehmen. Zumal es Zweifel gibt, dass es bei den „nur“ 2 Milliarden Euro Mehrkosten bleibt und der Knatsch dann erst recht losgeht. Eine Lösung in Güte ist möglich, das hat die Verhandlung um den Flughafenbahnhof gezeigt. Manchmal hilft ein Friedensstifter, um wieder heilige Ruhe einkehren zu lassen. Der Bund, der wohl im Hintergrund mächtig auf einen Weiterbau gedrängt hat, könnte da aushelfen. Zumal wenn er ein paar Euro im Säckchen zur Bescherung mitbringt.

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23.12.2016, 06:00 Uhr

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