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Hier melden sich Verteidiger der Regionalstadtbahn-Planung

Verkehr verlagern

Hier melden sich Verteidiger der Regionalstadtbahn-Planung.

13.06.2015

Tübingen hat erhebliche Verkehrsprobleme und hat weiter wachsend mehr Einpendelnde als das deutlich größere Reutlingen. Eine autogerechte Stadt wird wohl kaum noch jemand ernsthaft wollen. Allein 7000 Menschen, die in den Unikliniken oder Unis auf dem Berg arbeiten, werden auch nicht jeden Morgen mit dem Fahrrad über Hundert Höhenmeter hochschwitzen, auch wenn das mit einem Pedelec für viele in den Bereich des Möglichen rückt.

Es muss Autoverkehr durch ein gutes Angebot auf ökologisch sinnvollere und menschenverträglichere Systeme verlagert werden. Voraussetzung hierfür ist allerdings ein attraktiver, rascher ÖPNV vom Umland direkt in die Städte und zu den Arbeitsplätzen, eben die Regionalstadtbahn. Nachvollzogen werden kann dies an den zahlreichen realisierten Beispielen in Deutschland, Frankreich und anderen Ländern.

Alternative Vorschläge zur Regionalstadtbahn bringen keine Verbesserungen: Umsteigen mit Zeitverlusten, Anschlussunsicherheiten, zusätzlichen Wege. Sie bieten bei Weitem nicht die notwendige Kapazität, um eine substantielle Verbesserung zu bringen. Da helfen auch keine Elektrobusse oder E-Autos: Alle stehen im gleichem Stau.

Die Region Neckar-Alb ist nicht die einzige auf der Welt, die um Zuschusstöpfe ringen, welche es dann auch immer sein mögen und wie gut gefüllt auch immer. Nur die Regionen, die sich am weitesten aus dem Fenster hängen, werden „zum Zug“ kommen. Für alle die weiterhin in Zukunft mit dem Auto fahren wollen: Für sie wird die Wahrscheinlichkeit einer freien Bahn dramatisch steigen.

Werner Kropf, Tübingen

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13.06.2015, 12:00 Uhr

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