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Konstanz

Verurteilte legen nach Handgranaten-Prozess Revision ein

Nach dem Prozess um einen Handgranatenwurf auf eine Flüchtlingsunterkunft in Villingen-Schwenningen wollen drei der Verurteilten die Entscheidung des Landgerichts Konstanz anfechten.

14.10.2016

Von dpa/lsw

Die Außenaufnahme zeigt das Landgericht in Konstanz. Foto: Patrick Seeger/Archiv dpa/lsw

Konstanz. Sie hätten Revision eingelegt, sagte ein Sprecher der Behörde am Freitag. Zuständig sei nun der Bundesgerichtshof (BGH): Dieser könne beispielsweise das Urteil bestätigen und die Revision nicht zulassen - oder aber die Entscheidung des Landgerichts aufheben und die Sache an die Kammer zurückverweisen. Zuvor hatte der «Schwarzwälder Bote» (Freitag) darüber berichte.

Das Landgericht hatte in der vergangenen Woche zwei von sechs Angeklagten wegen versuchten Mordes zu drei Jahren beziehungsweise drei Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Sie sollen im Januar eine Handgranate auf das Gelände der Flüchtlingsunterkunft in Villingen-Schwenningen (Schwarzwald-Baar-Kreis) geworfen haben. Die Handgranate war am Wachcontainer der Unterkunft aufgeschlagen, aber nicht explodiert. Verletzt wurde niemand.

Ein weiterer Beschuldigter muss wegen der Anstiftung zu der Tat für drei Jahre und sechs Monate in Haft. Zwei Männer erhielten wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffengesetz Bewährungsstrafen von einem Jahr und drei beziehungsweise sechs Monaten. Der sechste Beschuldigte wurde in Bezug auf den Handgranaten-Fall freigesprochen, er muss aber wegen gefährlicher Körperverletzung für neun Monate ins Gefängnis.

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Erstellt:
14. Oktober 2016, 14:16 Uhr
Aktualisiert:
14. Oktober 2016, 14:01 Uhr
zuletzt aktualisiert: 14. Oktober 2016, 14:01 Uhr

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