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Notrufnummern

Verwirrende Begriffe

Notärztin Lisa Federle erklärte, warum viele Anrufer die falsche Nummer wählen.

07.07.2015

Wenn Lisa Federle eine neue Nummer hätte, wüssten es längst alle. So aber landen „20 Prozent der Anrufe fälschlicherweise“ beim Rettungsdienst, „weil die Anrufer eben Notarzt mit Notdienst verwechselten“. Wer verwirrende Begriffe verwendet, braucht sich nicht wundern, wenn Verwirrung eintritt.

Was jetzt „Notdienst“ genannt wird, hieß früher „Bereitschaftsdienst“. Darunter versteht man immer noch in erster Linie den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Wer „Bereitschaftsdienst“ googelt, findet prompt als ersten Eintrag die 116117. Im Gegensatz zum „Telefonbuch“, das online als Notdienst für Tübingen zuoberst die 110 und 112 nennt – und danach Schlüsseldienste, PC-Nothilfe und Installateure auflistet. Dort wird der „Ärztliche Bereitschaftsdienst“ mit der Nummer 116117 gut versteckt, hinter dem Link „weitere Notfallnummern finden Sie hier“. Ungeheuer hilfreich, wenn man in Panik ist.

Wolfgang Jacobi, Tübingen

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Erstellt:
7. Juli 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
7. Juli 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 7. Juli 2015, 12:00 Uhr

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