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Was Zorniger gerne von Hitzfeld hätte

VfB-Coach vom Meistertrainer beeindruckt

Alles reine Strategie? Ausgerechnet dem Journalisten, den er vor kurzem schwer beleidigt hatte, stellte sich Stuttgarts Trainer zum Interview.

20.11.2015
  • GRA

Ulm/Stuttgart Die Vereinsoberen reden bereits seit Wochen auf Alexander Zorniger ein. Er möge seine Worte zügeln, sich im Umgang mit der Öffentlichkeit professioneller verhalten. Da wirkt es keineswegs überraschend, dass er plötzlich ausgerechnet dem Kicker ein Interview gab. Es ist noch keine sechs Wochen her, da bezeichnete er den Redakteur dieses anerkannten Fachmagazins, dem er sich nun stellte, als "Schwachmaten", der sich nur in den VIP-Räumen den Bauch vollhaue und deshalb vom Spiel nichts mitbekommen würde.

In Windeseile hat der Trainer des VfB Stuttgart offenbar seine Meinung über den Gesprächspartner geändert. In dem betont offenen und sachkundigen Interview bilanzierte er seine ersten Monate als Verantwortlicher in dem Traditionsverein. Er glaubt, die meisten Prüfungen gut gemeistert zu haben. "Wenn ich die Punktausbeute ansehe, dann haben wir es aber noch nicht richtig hinbekommen", sagt Zorniger. "Doch es fehlt nicht viel. Zwei Siege mehr, die definitiv möglich gewesen wären, und wir könnten zufriedener sein." Er rechtfertige seine auch intern kritisierte Verbalattacke auf Jungprofi Timo Werner: "Wenn er auf öffentliche Streicheleinheiten reagiert, dann reagiert er auch auf öffentliche Kritik."

Zorniger sprach zudem über Meistertrainer Ottmar Hitzfeld, von dem er sich beeindruckt zeigt: "Er hatte einen gepflegteren Umgang mit den Spielern, aber er hat auch harte Entscheidungen getroffen, immer mit einer Souveränität, die er sich in den Jahren angesichts seiner vielen Erfahrungen angeeignet hat. Dazu habe ich noch etwas Zeit, falls mir diese vergönnt ist."

VfB-Coach vom Meistertrainer beeindruckt
Seit 1. Juli Cheftrainer des VfB Stuttgart: Alexander Zorniger. Foto: Eibner

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20.11.2015, 12:00 Uhr

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