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09.08.2014
  • dhe

Actionregisseur Joss Whedon („The Avengers“) hat jede Menge solcher Scherze parat, die er Shakespeares Komödie beimischt. In eine kalifornische Reichen-Gegend versetzt, geben die Machart (Schwarz-Weiß-Film) und die Original-Dialoge der geldlastigen Sorgenfrei-Szenerie Skurrilität und nostalgischen Zauber. Whedons eigenes Anwesen in Los Angeles wurde zum Haus von Leonato, Gouverneur von Messina (Clark Gregg, bekannt als „Avengers“-Agent Coulson Clark). Als Leonato ist er liebenswürdiger Gastgeber und Vater der jungen Hero (Jillian Morgese als unschuldiges Zentrum der Intrige).

Der starr wirkende Bösewicht Don Juan ist auf seine Rolle festgelegt, weil er so wenig zu sagen hat (er ist fixiert auf seinen Hass). Ganz anders Benedikt und Beatrice (großartig: Amy Acker), die Nichte des Hausherrn, die mit ihren spöttischen Neckereien die Handlung auf ihre Weise vorantreiben – bis Benedikt vom kernigen Sportsfreund zum alerten Heiratskandidaten mutiert. In einer Atmosphäre, in der man einander belauscht und belauert, und Verbündete blitzschnell verloren gehen, ist das eine beachtliche Wandlung.

Die Komplotte der Hausgäste werden burlesk gespiegelt von den handfesten Security-Leuten, einer Mischung aus Neighbourhood Watch und tölpelhaften Provinz-Sheriffs. Ihren unbeabsichtigten Triumph präsentieren sie mit Sonnenbrillen im Mafia-Stil (ab 0).

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09.08.2014, 12:00 Uhr

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