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Natursteinpark Rongen

Viele Idealisten

Der nicht genehmigte, aber lange geduldete Natursteinpark Rongen am Tübinger Galgenberg ist bei den Leserbriefen das Aufreger-Thema (Sabine Lohr berichtete am 12. November).

15.11.2012

Sehr geehrte Frau Lohr, viele der Mitarbeiter des Natursteinparks Rongen und ihre Familien hat Ihre reißerische und einseitige Berichterstattung persönlich sehr getroffen. „Illegal im Schindhau-Wald“ hört sich an wie „NSU-Terrorzelle Tübingen wurde von der GSG 9 gestürmt“. Fakt ist, dass dort oben seit 20 Jahren mit Wissen sämtlicher Behörden eine Menge idealistischer Menschen wirtschaftlich erfolgreich und deutschlandweit einzigartig eine wichtige Recyclingaufgabe der Allgemeinheit wahrnehmen. Fakt ist auch, dass die Firma gemeinsam mit diesen Behörden seit vielen Jahren nach einem neuen Standort sucht, weil es anscheinend nicht rechtens ist, aus einem jahrzehntelang (!) intensiv genutzen militärischen Munitionslager einen ökologisch arbeitenden Natursteinpark zu machen (verstehe das, wer will !).

Ich hätte mir da eine Schlagzeile wie zum Beispiel „Nicht genehmigt – nur geduldet“ gewünscht. Das wäre fair und sachlich gewesen. Alle Betriebe und Künstler sind nämlich seit 1992 ordnungsgemäß beim Gewerbeamt angemeldet und zahlen eine Menge Steuern. „Illegal im Schindhau-Wald“ ist Bild-Zeitungs-Niveau !

Christina Plenker, Tübingen

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15.11.2012, 12:00 Uhr

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