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Viererpack zum Träumen
Bremens Angreifer Max Kruse. Foto: Eibner
Werder Bremen

Viererpack zum Träumen

Torjäger Kruse weckt Lust auf die Europa League und bleibt bescheiden.

24.04.2017
  • DPA

Ingolstadt/Bremen. Max Kruse und den historischen Viererpack staunte sogar Miroslav Klose auf der Tribüne – so eine Torgala war selbst dem DFB-Rekordstürmer in der Liga nie gelungen. Alle Treffer bei Werders 4:2 in Ingolstadt, drei davon als Hattrick innerhalb der letzten 13 Minuten: Kein Wunder, dass sich Kruse nicht nur zur weiter begeisternden Bremer Erfolgsserie auf dem Weg in den Europapokal äußern sollte. Auch das eigentlich längst ad acta gelegte Thema Nationalmannschaft war plötzlich wieder präsent. Der Stürmer lächelte kurz, als er den Namen Joachim Löw hörte verbunden mit der Frage, ob er an eine neue Chance glaube. „Das müssen Sie ihn fragen, ob das möglich ist“, sagte Kruse. Womöglich ahnt er, dass er so viele Tore nie schießen kann, um Löw nach dem Rauswurf im Vorjahr zum Umdenken zu bewegen. Im Juni steht der Confed-Cup an. „Bis jetzt gehe ich davon aus, dass ich Urlaub habe“, sagte Kruse.

Löw-Assistent Thomas Schneider hatte seinen Platz auf der Tribüne neben Klose schon verlassen, als Kruse mit den vier Toren (45. Minute/Foulelfmeter/ 81./ 87. /90.+4) zuschlug. Ein Liga-Viererpack war seit Frank Neubarth im Februar 1986 keinem Bremer gelungen, keinem Völler, Rufer, Pizarro, Ailton oder eben Klose.

Comeback in der Nationalelf?

„Er liefert Woche für Woche viele Argumente, aber am Ende muss der Bundestrainer entscheiden“, sagte Bremens Trainer Alexander Nouri zurückhaltend. Mitspieler Robert Bauer meinte: „Ich kann mir vorstellen, dass in den nächsten Tagen oder Wochen der Bundestrainer anruft und sagt, Max muss seinen Sommer ein bisschen anders planen.“

Ist das realistisch? Mit gleich mehreren privaten Eskapaden war Kruse bei Löw in Ungnade gefallen. Nach dem Rausschmiss im März 2016, als der Ex-Wolfsburger 75 000 Euro in einem Taxi liegen ließ, plante der Weltmeister-Trainer nicht mehr mit dem Stürmer. Ob elf Tore und vier Vorlagen in zwölf Rückrundenspielen daran etwas ändern? dpa

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24.04.2017, 06:00 Uhr

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