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Berlin

Volker Beck attackiert in Flüchtlingskrise Tübinger OB Palmer

Die Äußerungen des Tübinger Oberbürgermeisters Boris Palmer (Grüne) zur Flüchtlingskrise stoßen bei der Berliner Bundestagsfraktion seiner Partei sauer auf.

09.11.2015

Von dpa

Berlin. «Der Schaden im baden-württembergischen Wahlkampf wird durch Boris immer größer. Er sollte sich jetzt mal zusammenreißen», sagte der innenpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck, dem «Handelsblatt» (online).

Palmer hat im Widerspruch zur Linie seiner Parteiführung eine Debatte über eine mögliche Beschränkung des Familiennachzugs bei Flüchtlingen verlangt. Eine solche Einschränkung solle nicht von vornherein ausgeschlossen werden, meinte der Oberbürgermeister am Wochenende auf seiner Facebook-Seite.

Mit einem ähnlichen Vorstoß, den Familiennachzug bei Flüchtlingen aus Syrien zu unterbinden, war Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) in der großen Koalition zunächst nicht durchgedrungen. CSU-Chef Horst Seehofer und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) schlossen sich de Maizière jedoch an und forderten, Syrern nur noch einen sogenannten subsidiären Schutz zu gewähren. Das bedeutet, den Aufenthalt auf ein Jahr zu begrenzen und den Familiennachzug zu verbieten.

Der innenpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck. Foto: Uwe Anspach/Archiv

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Erstellt:
9. November 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
9. November 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 9. November 2015, 12:00 Uhr

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