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Volle Konzentration im Dressurviereck
Zahlreiche junge und alte Reiter traf man beim Turnier des RFV Mössingen in Talheim, hier etwa Maren Schott auf „Star“. Bild: Franke
Reiten

Volle Konzentration im Dressurviereck

In Talheim fand das letzte Turnier in der Wertung der Kreismeisterschaft der Dressur- und Springreiter statt.

05.10.2016
  • Michael Sturm

Nachwuchsreiter aus dem ganzen Kreis Tübingen, ja weit über dessen Grenzen hinaus bis nach Rottweil, traten am Montag beim Turnier des Mössinger Reit- und Fahrvereins auf der Anlage in Talheim an. Mit 190 Nennungen war das Turnier dieses Jahr deutlich stärker besucht als in den vergangenen Jahren – für Reiter, Schiedsrichter und Turnierhelfer wurde der seit vielen Jahren ausgetragene Reitertag damit recht lang und arbeitsam.

Oben am Abreitplatz, wo die Pferde vor dem Wettkampf aufgewärmt worden, fungierte Dagmar Brüssel als Kontaktperson zwischen Reitern und Richtern: Sie schickte stets zwei zusammen ins Wettkampf-Viereck oder diente als Kummerkasten, wenn eine Benotung nicht dem entsprach, was Fans gesehen hatten. Eine Mutter wollte wissen, wie die 5,9 Punkte einzuschätzen seien, die ihre Tochter erritten hatte? „Super!“, antwortete Dagmar Brüssel.

Im überdachten Dressurviereck herrschte Konzentration. In einem Kabuff darüber beurteilten die Richter vormittags zunächst die Einsteiger in der E-Dressur, dann die Fortgeschrittenen in der A-Dressur. Von den Richtern ließ sich etwa die Balingerin Nicola Hoffmeister-Kraut die Protokolle zu den Ritten ihrer Töchter aushändigen: „Dann ist die Benotung vielleicht nachvollziehbar“, sagte sie mit einem Lächeln – die langjährige Turnierreiterin hatte einen anderen Eindruck vom Ritt eines der Mädchen gehabt, als die Richter.

Der Reiter- und der Vier-Zügel-Wettbewerb schlossen sich an. Am Nachmittag dann wurde der Springreit-Parcours mit seinen acht Hindernissen aufgebaut. „Das ist in 20, 25 Minuten passiert“, sagte Conny Bitzer, der Vorsitzende der Mössinger Reiter. Genügend Vereinsmitglieder halfen nämlich wie immer dabei. So wie etwa Franzi Globuschütz, die kommentierte: „Auf die Weise sieht man sie einfach alle reiten.“

Warmblüter, Ponys, Haflinger – alle möglichen Pferderassen waren am Start. Beim A-Springen ritten auch Erwachsene mit. Diesem schlossen sich zwei E-Springen an, das erste eine Stil-Sprungprüfung, beim zweiten entschieden die Zeit und eventuelle Fehler über Sieger und Platzierte. Zwei weitere Springen folgten: Eine Punktespringprüfung der Klasse A und ein A-Springen mit Stechen. Parcouschef war Klaus Ruggaber, Richterinnen waren Nicole Gesierich, Ingrid Popp und Susanne Rapp.

Ausgewählte Erfolge des RFV beim Turnier

Reiterinnen und Reitern des RFV gelangen unter anderem folgende Erfolge: In der E-Dressur, 1. Abteilung, landete Valerie Leibold mit Daylight auf Platz 9. In der E-Dressur, 2. Abteilung, gab es einen 6. Platz für Finni-Marie Riemer auf Nelson. Im Punkte-A-Springen gab es Platz 1 für Lena Heuer auf Chico und Platz 4 auf Timbo, Platz 5 für Michaela Jendrny mit Desperaux und Platz 6 für Hans-Joachim Lutz auf Cassiopeia. Im A-Springen mit Stechen gab es Platz 1 und 2 für Michaela Jendrny mit Desperaux und Nadine Hänle mit Camira, Platz 4 und 5 für Lena Heuer mit Timbo und Chico und Platz 8 mit High and Higher.

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05.10.2016, 01:00 Uhr

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