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Überraschungen als Warnung

Volleyball: Bundesligist TV Rottenburg beim Tabellenletzten Dresden

Die Chancen auf den siebten Sieg im siebten Bundesliga-Saisonspiel stehen so schlecht nicht für den TV Rottenburg. Er spielt am Samstag (17 Uhr) beim VC Dresden. Der ist Tabellenletzter und blamierte sich zuletzt – weshalb TVR-Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger sein Team auch warnt.

21.11.2014
  • Tobias Zug

Rottenburg. Die Volleyball-Stationen von Dresdens Trainer Zoran Nikolic könnten ein Telefonbuch füllen. Als Spieler gewann der heute 50-Jährige mit seinem serbischen Heimatklub Vojvodina-Novi Sad unter anderem zwei Mal die jugoslawische Meisterschaft und zwei Mal den Pokal. Nach der Wende und dem Umbruch in Osteuropa ging Zikolic nach Deutschland, spielte in Wuppertal, später nach Österreich (Gleisdorf und Wien). Es folgten Trainerstationen in Deutschland (Mending, Münster und Leipzig). In Slowenien (Maribor). In Österreich (Amstetten, Wien). Und seit diesem Jahr wieder in Deutschland, beim VC Dresden.

Wie bescheiden daher kommt dagegen die sportliche Vita von Rottenburgs Coach Hans Peter Müller-Angstenberger: Fußball beim SV Wurmlingen, Volleyball beim TV Rottenburg. Und trotzdem stehen Müller-Angstenberger und das im Vergleich fast schon dörfliche Rottenburg in der Volleyball-Bundesliga weit besser da als Sachsens Hauptstadt Dresden: Der VC von der „Elbflorenz“ ist Letzter, der TV von der Bischofsstadt Dritter. Und jüngst verloren die Dresdener sogar gegen den Nachwuchs vom VCO Berlin 1:3, der bis dahin noch nicht einmal einen Satz gewonnen hatte.

Offiziell bereitet das Müller-Angstenberger allerdings auch die größten Sorgen. „Gerade weil wir am letzten Spieltag überraschend gegen Düren gewonnen haben und Dresden überraschend beim VCO Berlin verloren hat, erwarte ich ein richtig schwieriges Spiel“, sagt er, „uns steht ein nicht minder schweres Spiel bevor als gegen Düren.“

Nach der enttäuschenden Vorsaison (Tabellenletzter) hatte Dresden einen Umbruch im Team vollzogen, nur fünf Spieler sind geblieben. In der vergangenen Saison verloren die Dresdener auch in den Pre-Play-Off-Spielen gegen Rottenburg. Müller-Angstenberger sagt: „Die Qualität der Dresdner Mannschaft ist mit dem Rest der Liga zu vergleichen. Auch wenn die Tabelle derzeit etwas anderes zeigt, wir erwarten ein Spiel auf Augenhöhe.“

Für den TVR geht’s nach dem Spiel in Dresden ratzfatz weiter: Am Mittwoch wird’s ungleich schwerer, denn da kommt der Deutsche Meister Berlin Volleys nach Tübingen zum Heimspiel.

Volleyball: Bundesligist TV Rottenburg beim Tabellenletzten Dresden
Auf Höhenflug derzeit: Felix Isaak (links) und der TV Rottenburg. Archiv: Ulmer

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21.11.2014, 12:00 Uhr

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