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TVR-Trainer „ist allein Geld wert“

Volleyball: Bundesligist TV Rottenburg im Pokal in Sachsen-Anhalt

Ein Mal im DVV-Pokalfinale in Halle zu stehen – „das ist das Ziel eines jeden Volleyballers“, sagt Rottenburgs Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger. Dafür müssen seine TVR-Bundesliga-Volleyballer aber erst mal heute (19.30 Uhr) im Achtelfinale beim VC Bitterfeld-Wolfen gewinnen. Der mit dem TVR-Trainer um Zuschauer wirbt.

13.11.2014
  • Tobias Zug

Rottenburg. Bitterfeld. Einst das Synonym für Umweltverschmutzung in der ehemaligen DDR. Ein damals vom Smog überdachter Ort, der es mit seinem Stadtteil Wolfen vor allem dank der Chemiekonzerne zum wenig schmeichelhaften Titel „dreckigste Stadt Europas“ gebracht hat.

Heute lebt sich’s weitaus angenehmer dort. Unangenehme Stunden will aber der VC Bitterfeld-Wolfen, Tabellenführer der Zweiten Liga Nord, dem TV Rottenburg bei dessen Gastspiel bereiten. „Insgeheim hoffe ich ja doch auf eine Pokalsensation. Und auch wenn sie noch so klitzeklein ist“, sagt Michael Eisel, Präsident des VC Bitterfeld-Wolfen.

Der TVR legt großen Wert auf das Weiterkommen im Pokal: „Wir müssen den Schalter umlegen“, sagt Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger im Hinblick auf die Siegesserie in der Liga, „es ist ein anderer Wettbewerb und zudem ein KO-Spiel.“

Mit dem TVR-Trainer wirbt Eisel übrigens auch für eine volle Halle: „Was Müller-Angstenberger an Mimik und Gesten am Spielfeldrand zeigt, ist allein das Eintrittsgeld wert“, sagt der VC-Chef, „wenn ich jetzt sage, der lebt und leidet jeden Punkt mit, wird das jeder verstehen, wenn er ihn einmal live gesehen hat. Ja, und man kann nicht einmal sagen, dass es eine Show ist, denn der Kerl ist wirklich so!“

Volleyball: Bundesligist TV Rottenburg im Pokal in Sachsen-Anhalt
„Man kann nicht einmal sagen, dass es eine Show ist, denn der Kerl ist wirklich so“: Rottenburgs Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger, hier als Fanblock-Dirigent, bekannt auch in Bitterfeld-Wolfen. Bild: Ulmer

Die Auftaktpartien des Achtelfinales bestritten die TSG Solingen Volleys (gegen den zwölfmaligen Pokalsieger und Titelverteidiger VfB Friedrichshafen) und der TSV Herrsching (gegen den amtierenden Deutschen Meister Berlin Volleys). Beide Außenseiter mussten sich bei knappen Satzergebnissen jeweils mit 0:3 geschlagen geben. Am Mittwochabend stehen fünf weitere Pokalpaarungen auf dem Programm, ehe der VC Bitterfeld-Wolfen am Donnerstag gegen den TV Rottenburg das Achtelfinale ausklingen lässt. Direkt im Anschluss an die Partie in der Brauereiturnhalle Bitterfeld wird das Viertelfinale ausgelost (9./10./11. Dezember).

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13.11.2014, 12:00 Uhr

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