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TüMo grüßt von der Spitze

Volleyball: Regionalligist Tübingen feiert 3:2-Zittersieg

Ungeahnte Glücksgefühle bei den Regionalliga-Volleyballerinnen vom Tübinger Modell (TüMo): Der hart erkämpfte 3:2-Heimsieg (23:25, 25:23, 28:26, 4:25, 15:13) über DJK Schwäbisch Gmünd sicherte dem Team die Tabellenführung.

05.10.2010
  • Nadine Agostini

Tübingen. Es hat sich einiges getan bei den Tübingerinnen: Nach Jahren des Abstiegskampfs strahlten sie schon beim Betreten des Feldes viel Selbstvertrauen aus – und steckten vor 80 Zuschauern auch den Verlust des ersten Satzes sowie den 6:10-Rückstand im zweiten Durchgang weg.

Nach einer Auszeit und der Einwechslung der erfahrenen Kristin Calgéer fing sich das Tübinger Team, für das Alexia Schnell in dieser Phase vier Punkte in Serie machte. In Zusammenarbeit mit Andrea Richter sorgte sie für Verwirrung bei Gmünd, das TüMo holte sich Satz zwei mit 25:23.

Hochspannung dann im dritten Durchgang, in dem sich das TüMo zunächst auf 7:3 absetzte, dann aber noch kräftig zittern mussten, bis der Satz mit 28:26 gewonnen war. Doch im vierten Satz folgte dann die Ernüchterung bei den Tübingerinnen: Patzer in der Annahme und Schwächen im Block führten schnell zu einem 0:9-Rückstand. Und es ging so weiter bis zum Satzverlust mit 4:25 – ein ganz sicher nicht alltägliches Desaster in einem Durchgang.

„Wir haben einige erfahrene Spielerinnen, die uns verlassen haben, durch Volleyballerinnen aus der eigenen Jugend ersetzt. Bei so einer Zusammensetzung im Team gibt es immer ein Auf und Ab“, sagte Trainer Clemens Krake dazu. Immerhin bewies das TüMo danach, dass es im Vergleich zur vergangene Saison an Nervenstärke gewonnen hat.

Trotzig gingen die Tübingerinnen nach dem Debakel zurück aufs Feld. Sie führten 7:5, fielen auf 9:10 zurück – und ließen sich nach der zweiten Auszeit das Spiel nicht mehr aus der Hand nehmen. Viel Einsatz, eine gute Annahme und ein konzentrierter Block führten zum umjubelten 15:13-Sieg.

Trainer Clemens Krake zeigte sich nach dem Spiel sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams. Mit Leistungsschwankungen sei zu rechnen, sagte er, „aber unsere Frustrationstoleranz ist enorm gewachsen. Das Team findet sich sehr schnell zusammen. Wir hoffen, dass wir auf diese Weise noch mehr Siege erkämpfen können.“ Momentan jedenfalls bleibt das Tübinger Modell gemeinsam mit Mannheim-Käfertal auf dem ersten Tabellenplatz.

Tübinger Modell: Peters, Calgéer, Petzold, Jung, Schnell, Stockinger, Hoch, Wutzler, Richter.

Volleyball: Regionalligist Tübingen feiert 3:2-Zittersieg
Riesenjubel bei den Volleyballerinnen des Tübinger Modells: Judith Hoch, Alexia Schnell, Maren Peters, Stephanie Petzold, Andrea Richter und Alena Jung (von links) freuen sich über den zweiten Saisonsieg.Bild: Franke

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05.10.2010, 12:00 Uhr

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